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RIED/RIEDMARK. Die Menschenrechtspreisträgerin, Mathematikprofessorin und Doktorin der Theologie Kunigunde Fürst trat vor sechzig Jahren in den Orden der Franziskanerinnen ein und lebt seit ihrer Pensionierung vor sechs Jahren in Kasachstan, einem Land geprägt von schwierigen Lebensbedingungen. Am 20. August feiert Sr. Kunigunde Fürst ihren 75. Geburtstag.

Kunigunde Fürst (Foto: privat)
Kunigunde Fürst (Foto: privat)

Sr. Kunigunde Fürst wurde im Dezember 2012 mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ausgezeichnet.  Sie stammt aus Ried in der Riedmark und hat sechs Geschwister. Einer ihrer Brüder ist Johann Fürst, Pfarrmoderator in Mauthausen. Nach dem Studium der Mathematik und Theologie war sie von 1972 bis 1994 Professorin für Mathematik und Religion am Wirtschaftskundlichen Realgymnasium der Franziskanerinnen in Wels, ab 1986 war sie zugleich Direktorin. 1979 promovierte sie zur Doktorin der Theologie. Mit ihrer Pensionierung vor sechs Jahren legte  sie zwei Ämter zurück  –  das der General- und Provinzoberin der Franziskanerinnen und jenes der Präsidentin der Vereinigung der Frauenorden Österreichs – und sie begann einen neuen Lebensabschnitt in Kasachstan. Sr. Kunigunde Fürst unterrichtet an einer Schule und sieht als ihre Hauptaufgabe, Menschen eine Perspektive zu geben.


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