Kunstpreis: Internationale Nominierung für Rieder Künstlerpaar
RIED, ROM. Das Rieder Künstlerpaar HuM-ART – Hermine und Michael Sardelic – ist mit seinem Werk „Borderline Syndrome“ in Rom für den internationalen Kunstpreis „Premio Adrenalina 2016“ nominiert worden.

Der Kunstpreis, der alle zwei Jahre unter der Schirmherrschaft der Stadt Rom ausgeschrieben wird, hat in diesem Jahr das Thema „Jesus 3.0“.
Persönliche Einladung
Hermine und Michael Sardelic: „Wir wurden vom Organisator persönlich eingeladen, uns in der höchsten Kategorie, die anerkannten Künstlern vorbehalten ist, zu bewerben. Die Jury besteht aus Museumsdirektoren, Künstlern und Kunstkritikern, die neue Tendenzen in der Kunst der Gegenwart ausloten und prämieren.“
Die Sardelics haben ihre dreiteilige Fotoarbeit „Borderline Syndrome“ eingereicht, einen 240 x 80 Zentimeter großen UV-Druck auf Alu-Dibond.
„Borderline-Syndrom ist eine Bezeichnung des Krankheitsbildes unserer Gesellschaft der Ab- und Ausgrenzung“, erläutern sie. „Das Triptychon ist eine künstlerische Auseinandersetzung dieses Syndroms mittels dargestellter schmerzhafter Kronen unterschiedlicher Materialien. Diese symbolisieren religiöse und geistige Barrieren, Ängste und von Menschen gesetzte (Grenz)-Zäune zusammen mit ihren wechselseitigen Beeinflussungen untereinander. Zum Ausdruck kommen aber auch die in uns vorhandenen gedanklichen und gefühlsmäßigen Grenzen, die aus den Ängsten gegenüber dem Fremden und Andersgläubigen resultieren, aber auch das erneute Eingrenzen offener geographischer Zonen, nicht nur innerhalb Europas sondern auch weltweit. Alle diese Grenzen beherbergen Konfliktpotenziale, die es zu überwinden gilt.“
Das Werk wird in mehreren Ausstellungen in Rom präsentiert, derzeit bis 26. November im Museo Civico „Umberto Mastroianni“ in Marino, Rom.


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