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RIED. Die Galerie 20gerhaus zeigt in Kooperation mit dem afo (Architekturforum Oberösterreich) die Ausstellung „Kontaminierte Orte“.

Die Karte Oberösterreichs ist gespickt mit historisch belasteten Orten. (Foto: Violetta Wakolbinger)

Wenn wir Orte besuchen, Gebäude besichtigen und Landschaften durchwandern, haben viele von diesen ihre Unschuld längst verloren – sie sind durch historische Ereignisse kontaminiert.

Was bleibt, was ist vergessen?

Der Architekturhistoriker und Kurator der Ausstellung Georg Wilbertz beleuchtet exemplarisch Fälle seit der frühen Neuzeit, beschreibt das jeweilige Geschehen und stellt die Frage, wem Erinnerung nützt, wer sie verdrängt, wer sie steuert oder gar von ihr profitiert. Was bleibt bis heute, ist bewusst oder vergessen?

Hitlerhaus und Jahnturnhalle

Ausgehend von Martin Pollacks wichtigem Essay „Kontaminierte Landschaften“ und der endlosen Diskussion um Hitlers Geburtshaus in Braunau spannt die Ausstellung einen historischen und geografischen Bogen zum Thema. Gezeigt werden Orte, an denen Gewalt, soziale oder ökonomische Verwerfungen stattfanden. Die Jahnturnhalle in Ried ist eines der Beispiele, die von Georg Wilbertz für die Ausstellung zusammengetragen wurden. Die Sammlung versteht sich als Beitrag zu einer verortbaren, räumlich erfahrbaren Erinnerungskultur.

Eröffnung

Die Vernissage findet (vorbehaltlich eventueller Corona-bedingter Änderungen) mit Abstand und Mund-Nasenschutz am Donnerstag, 22. Oktober, um 19.30 Uhr statt. Der Kurator Georg Wilbertz wird die Ausstellung eröffnen.

Vernissage: 22. Oktober, 19.30 Uhr

Ried, Galerie 20gerHaus

Dauer der Ausstellung: bis 21. November

Öffnungszeiten:

Fr., 15–18 Uhr, Sa., 10–12 Uhr;

zusätzliche Öffnungszeiten für Gruppen (Anmeldung: 0676/3486 488)


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