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BEZIRK RIED. Der Oberösterreichische Kriegsopfer- und Behindertenverband (OÖ.KOBV) hilft seit seiner Gründung im Jahre 1945 nicht nur Kriegsopfern und deren Hinterbliebenen, sondern auch Menschen mit besonderen Bedürfnissen und chronisch Kranken, zu ihrem Recht zu kommen.

KOBV-Bezirksobmann Thaddäus Berneder Foto: privat
KOBV-Bezirksobmann Thaddäus Berneder Foto: privat

Es ist nicht allen Betroffenen bekannt, welche Möglichkeiten und Leistungen der Gesetzgeber aus den Bereichen des Arbeits- und Sozialrechts, sowie im Rahmen der Steuerabsetzbeträge für sie vorsieht. Doch dieser Rechtsanspruch allein genügt nicht, diese Leistungen sollen bei den Betroffenen auch ankommen. Gerade die Corona-Pandemie mit den restriktiven gesetzlichen Einschränkungen, verschärften Besuchsregelungen beziehungsweise Besuchsverboten in Krankenhäusern und Pflegeheimen bedeutet für diesen Personenkreis im täglichen Leben besondere Herausforderungen, wie z.B. soziale Isolation und Vereinsamung. „Umso wichtiger war und ist es, dass sich der KOBV in Zeiten wie diesen auch um die menschliche und gesellschaftliche Nähe und Anliegen seiner Mitglieder kümmert. Auch wenn die Voraussetzungen für digitale Kommunikation vorhanden sind, ist sie dennoch nicht für alle (Schwerhörigkeit, Sehschwäche oder Blindheit) gleichermaßen geeignet, sodass der menschliche Kontakt aufrechterhalten werden muss“, weiß Bezirksobmann Thaddäus Berneder.

Sozial- und behindertenpolitische Aufgabe

Nebenbei hat der KOBV seine sozial- und behindertenpolitischen Aufgaben zu erfüllen gehabt. So konnte unter anderem erreicht werden, dass alle Leistungen in den Sozialentschädigungsgesetzen ab 1. Jänner 2021 in Analogie zum Ausgleichszulagenrichtsatz um 3,5 Prozent erhöht werden und im Pflegegeldbereich die regelmäßige Valorisierung umgesetzt wurde.

Verbesserung für 155 Mitglieder

Die KOBV-Bezirksorganisation mit den Ortsgruppen Ried, Haag und Pramet konnte für ihre 155 Mitglieder auch 2020 wieder in den verschiedensten Bereichen wesentliche Verbesserungen erreichen und in sozialrechtlichen und schiedsgerichtlichen Verfahren Hilfestellung leisten. So wurden 180 diverse Anträge und Ansuchen (z.B.: Behindertenpässe, Parkausweise nach § 29b STVO, Befreiung der KFZ-Versicherungssteuer, Einstufung der Behinderung, erhöhte Familienbeihilfe, Kur- und Rehabilitation, Unfallrenten, Pensionsansuchen, Pflegegeld, Steuerfreibeträge, Unterstützungsansuchen u.dgl. mehr) erstellt und an das Sozialministeriumservice weitergeleitet.

Beratungen

Mit der Auflassung des KOBV-Büros im Rathaus finden die Beratungen gegen Voranmeldung beim Bezirksobmann Thaddäus Berneder statt. Informationen sind unter 0664T73869028, E-Mail th.berneder@outlook.com oder unter 0677/61016071, E-Mail herbert.sch@gmx.at bei Herbert Schöberl erhältlich.


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