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PRAMET. Das Künstlerpaar Marion Kilianowitsch und Walter Kainz aus Pramet hat heuer zwei Aufträge für „Kunst am Bau“ erhalten. Einen für das Schloss Ebenzweier in Altmünster am Traunsee und einen für die Gestaltung des Außenraumes des neuen Arbeiterkammer-Gebäudes in Ried.

Die „Lichtpfeile“ vor der neuen AK zeigen nicht nur die Richtung an. (Foto: Thekla Kainz-Callah)
  1 / 6   Die „Lichtpfeile“ vor der neuen AK zeigen nicht nur die Richtung an. (Foto: Thekla Kainz-Callah)

Die AK-Ausschreibung haben die beiden im Frühjahr 2021 gewonnen.

Marion Kilianowitsch erklärt: „Die Grundidee waren Pfeile. Sie sind richtungsweisend, Entscheidungsträger und sie bieten Hilfestellung und Orientierung. Die Skulpturen bilden durch ihre Gestaltung einen positiven und negativen Raum. Aus dieser Skulptur-Grund-Wahrnehmung kann ein visuelles Gleichgewicht hergestellt werden.“

Die aus Nirosta-Stahl geformten Pfeilformen sind an den Innenseiten farbig gestaltet. Rot, Magenta und Gelb weisen auf die drei Institutionen, die sich im Gebäude befinden, hin und sind am Abend beleuchtet.

Die Pfeile bieten einen transparenten Eindruck und laden zum Hinsetzen und Verweilen ein.

Schloss Ebenzweier

Das Schloss Ebenzweier, das die Schule für Gastronomie beherbergt, ist nach dem Brand 2016 renoviert und teilweise neu gebaut worden. Dabei entstand ein schmaler Lichthof nahe des Speisesaales. Für diesen schmalen Raum konzipierten Marion Kilianowitsch und Walter Kainz in knapp einjähriger Arbeit ihr Werk mit dem Titel „Zu Tisch“.

Das Kunstobjekt ist 6,5 Meter lang, 1,70 Meter breit, wurde aus rostfreiem Stahl gefertigt und soll ein Symbol der Gastlichkeit darstellen. „Ein Tisch lädt ein, führt Menschen zusammen und wird zu einem beliebten Treffpunkt. Ein Tisch heißt auch willkommen und drückt Wertschätzung dem Gast gegenüber aus“, erklären die Künstler.

Das Objekt mit der leicht aufgeschwungenen Form eines Tischtuches hat eine leichte Reflexion, die das Blau des Himmels, die Farben der Umgebung und das Licht des Speisesaales wiedergibt. Ein Licht- und Schattenspiel belebt das Objekt. Die assoziative Verbindung nach außen hin zum Traunsee mit seiner bewegten Oberfläche kennzeichnet die Lage der Schule.

Das rund 400 Kilogramm schwere Kunstwerk wurde vor Kurzem mithilfe eines Kranwagens zentimetergenau in dem schmalen Lichthof platziert.

Offenes Atelier

Kilianowitsch und Kainz nehmen auch wieder an den Tagen des Offenen Ateliers teil. Am 16. und 17. Oktober kann ihr Atelier in Pramet, Altsommerau 6, jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 18 Uhr besucht werden. Einen Monat später, am 17. November, wird in der Galerie Six in Seewalchen-Litzlberg die Ausstellung „Hören wie das Weltherz schlägt“ von Marion Kilianowitsch eröffnet.


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