Medizinische Hilfe für die Ukraine
RIED. Der „Nachmittag für die Ukraine“ in der Giesserei ist auf große Unterstützung gestoßen. Aus dem Erlös wurden medizinische Hilfsmittel angeschafft, die dringend gebraucht werden und die bereits unterwegs in die Ukraine sind.

Mitglieder des Vereins TRAFOS haben sich einen Nachmittag lang für die Ukraine engagiert und Kuchen gebacken, Essen und Getränke vorbereitet, angesichts des Schlechtwetters den 2. Stock entsprechend hergerichtet und für musikalische Umrahmung gesorgt. „Ich war sehr angetan von der Hilfsbereitschaft sehr vieler Menschen, die der Gies-serei nahestehen und ich hab‘ mich über den zahlreichen Besuch trotz schlechten Wetters und Corona sehr gefreut“, erzählt die Initiatorin Doris Mair. Sie und ihre Mitstreiter haben an diesem Nachmittag etwas über 2.000 Euro erwirtschaftet. „Als im medizinischen Bereich Tätige ist es mir ein besonderes Anliegen, dass medizinische Hilfsmittel, die dringend benötigt werden, in die Ukraine kommen. Die aus der Ukraine stammende Ärztin Tetiana Ovcharuk, sie arbeitet im Rieder Krankenhaus, hat uns in diesem Zusammenhang unterstützt, entsprechende Kontakte hergestellt und so sind Desinfektionsmittel und hochwertiges Verbandsmaterial zur Erstversorgung großer Wunden bereits unterwegs in die Ukraine. Herzlich bedanke ich mich auch bei Ali Geles von der Neuen Stadtapotheke, der uns mit einem großen Rabatt beim Einkauf der Hilfsgüter unterstützt hat“, so Doris Mair. Alle Beteiligten hoffen sehr, dass dieser Krieg möglichst bald zu Ende ist und alle Kräfte dann in einen nachhaltigen Wiederaufbau fließen können.


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