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BEZIRK RIED. Kriege, Krisen und Teuerung – richtet man den Blick auf das Weltgeschehen, so sieht man viel Negatives. In belastenden Zeiten wie diesen ist es schwierig, mit einem guten Gefühl in das neue Jahr zu starten. Wie sieht es da bei den Menschen im Bezirk aus? Tips hat sich umgehört.

  1 / 3   Gisela und Josef Wohlschlager aus Ried wünschen sich mehr Zufriedenheit und ein Miteinander. (Foto: Tips)

In vielen Regionen der Erde herrscht derzeit Krieg. So zum Beispiel schon seit fast zwei Jahren in der Ukraine, seit einigen Monaten zwischen Israel und Palästina. Der Klimawandel beschäftigt die Menschen weltweit, hierzulande macht die Letzte Generation mit Protesten darauf aufmerksam. Für das Jahr 2023 wurden wieder zahlreiche Hitzerekorde aufgestellt. Auch mit Teuerung und Inflation haben die Menschen seit geraumer Zeit zu kämpfen. Vieles wird immer teurer, aber das Geld wird kaum mehr. Die Medien sind voll von negativen Berichten und schlechten Nachrichten – das ist für einige sehr belastend und es fällt schwer, mit einer positiven Einstellung in das neue Jahr zu starten. Tips hat sich umgehört, wie die Menschen aus dem Bezirk auf das neue Jahr blicken, worauf sie sich freuen, was ihnen Sorgen bereitet und was sie sich wünschen.

Kriege beschäftigen viele

Hedwig Schmalzl aus Ried hat eine optimistische Grundeinstellung und wünscht sich Gesundheit für die ganze Familie. Auf die Teuerung angesprochen sagt sie: „Man muss nicht alles haben. Ich bin mit dem zufrieden was ich habe. Man muss sich dem Konsumzwang nicht unterwerfen. Wenn in Ried beispielsweise drei oder vier Feuerwerke wären, hätten alle was davon. Dann bliebe anderen viel Geld übrig. Zudem wünsche ich mir noch, dass der Krieg aufhört. Im Fernsehen können wir wegschalten, die Not und das Elend der Menschen vor Ort bleibt.“ Eine Waldzellerin, die anonym bleiben möchte, wünscht sich und für ihre Familie Gesundheit. „Wir sind zufrieden, es stehen keine großen Veränderungen an und wir haben auch keine großen Erwartungen an 2024. Wir leben in einer so schönen Gegend, was wollen wir mehr. Das mit dem Krieg wird sich leider nicht so schnell ändern.“

Veränderung in der Politik

Ein junger Mann aus Aurolzmünster, der ebenfalls anonym bleiben wollte, hofft, dass die Politik endlich auf den Klimawandel reagiert. „Hier muss dringend gehandelt werden. Unter welchen Bedingungen sollen unsere Kinder einmal leben. Ich bin zwar kein Klimakleber oder Aktivist, aber wir müssen jetzt etwas tun und hier kann jeder seinen Beitrag leisten.“ Für Johann Pointecker ist Gesundheit ebenfalls das wichtigste. „Wir sind froh, dass es uns so gut geht. Wir arbeiten auch dafür. Klar die Teuerung macht uns allen zu schaffen, aber wir haben heuer ein Wahljahr und vielleicht ändert sich dann auch was. Der Krieg wird wohl oder übel nicht so schnell beendet werden.“ Gisela und Josef Wohlschlager wünschen sich Gesundheit, Zufriedenheit und mehr Miteinander. „Der Neid unter den Leuten ist furchtbar. Die Menschen sollen sich wieder mehr umschauen, miteinander reden, mitdenken und nicht nur mit dem Handy in der Hand herumlaufen. Wir wünschen uns auch, dass wieder mehr Leute in die Innenstadt kommen und dass die Politiker mit den Geschäftsleuten reden. Aber wir sind grundsätzlich positiv für 2024 eingestellt.“


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