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BEZIRK RIED. Längere Trockenperioden und steigende Temperaturen erhöhen auch im Bezirk Ried im Innkreis das Risiko von Flur- und Waldbränden. Um die Feuerwehren auf diese wachsende Herausforderung vorzubereiten, fand bereits zum zweiten Mal eine Flurbrand-Basisausbildung statt.

  1 / 3   Feuerwehrmitglieder des Bezirks Ried übten bei einer Flurbrand-Basisausbildung das Verhalten im Ernstfall. (Foto: BFKDO Ried im Innkreis)

Insgesamt 45 Feuerwehrmitglieder nahmen am achtstündigen Lehrgang teil. Geleitet wurde die Ausbildung vom Bezirks-Fachbeauftragten für Vegetationsbrandbekämpfung, Stefan Kroiß.

Im Mittelpunkt stand die Verbindung von Theorie und Praxis. Zunächst erwarben die Teilnehmer fundiertes Wissen über die Entstehung und Ausbreitung von Vegetationsbränden sowie über die besonderen Gefahren durch Trockenheit, Wind und schwieriges Gelände. Anschließend wurde das Gelernte unter möglichst realistischen Bedingungen in praktischen Übungen umgesetzt.

Trainiert wurden unter anderem der sichere Umgang mit speziellen Geräten und Werkzeugen wie Feuerpatschen und Löschrucksäcken, die Beurteilung von Windrichtung und Brandausbreitung sowie verschiedene taktische Vorgehensweisen bei Flur- und Waldbränden. Auch die Löschwasserversorgung, die Lageerkundung sowie die Zusammenarbeit mit Forstbetrieben, Landwirten und Behörden waren Teil des Ausbildungsprogramms.

Mit der Basisausbildung sollen die Feuerwehren künftig noch besser auf Vegetationsbrände vorbereitet sein. Ziel ist es, Einsätze sicher, gezielt und effizient bewältigen zu können, wenn Trockenheit, Wind und unwegsames Gelände den Einsatzkräften alles abverlangen.


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