Rieder Plakatkampagne appelliert für mehr Rücksicht im Straßenverkehr
RIED. Zu Schulbeginn wird auch der Verkehr in Ried wieder deutlich zunehmen. Mit einer Plakatkampagne möchte die Stadt Ried alle Verkehrsteilnehmer zu mehr Achtsamkeit sensibilisieren und insbesondere Autofahrer:innen zur Rücksichtnahme aufrufen.

Gerade in Schulbereichen und unübersichtlichen Stellen lässt sich die Unfallgefahr durch achtsames und vorausschauendes Fahren reduzieren.
„Für uns ist es wichtig, dass jedes Kind sicher zu Schule und auch wieder nach Hause kommt. Gerade in den ersten Wochen ist es wichtig, besonders aufmerksam im Straßenverkehr zu sein und als Autofahrer das Tempo anzupassen“, so Bürgermeister Bernhard Zwielehner.
Vizebürgermeister und Verkehrsstadtrat Peter Stummer ist die Plakatkampagne, die nun bereits zum dritten Mal vom ihm initiiert wurde, ein besonderes Anliegen: „Für mich gilt vor allem: Es geht nur gemeinsam. Unsere Plakate sind flächendeckend in der ganzen Stadt verteilt und erinnern mit unterschiedlichen Botschaften wie ,Rücksicht STADT Vollgas' daran, dass gegenseitige Rücksichtnahme der Schlüssel für ein sicheres Miteinander ist.“
Achtsamkeit an neuralgischen Kreuzungen
Besonderer Fokus liegt auf dem neuen Schulweg der Kinder aus der Volksschule 1 zur Containerschule auf dem Messegelände. An neuralgischen Kreuzungen wie in der Bahnhofstraße, Weberzeile, Griesgasse und der Brucknerstraße wurden eigene Plakate angebracht, die auf den kreuzenden Schulweg hinweisen.
Warnwesten tragen
Direktorin Barbara Gramberger rät allen Kindern, die ausgegebenen Warnwesten zu tragen: „Damit werden die Kinder im Straßenverkehr besser gesehen. Wir empfehlen außerdem allen Eltern, den neuen Schulweg gemeinsam mit ihren Kindern einzuüben und mögliche Gefahrenstellen zu besprechen. Das schafft Sicherheit und Orientierung.“
Zudem appelliert sie an die Eltern, die Kinder nicht in der Brucknerstraße aus dem Auto zu lassen, da es dort weder Halte- und Parkmöglichkeiten gibt und der Ausstieg durch den laufenden Verkehr auch gefährlich ist, sondern hinten über das Messegelände. Hier sind sowohl ausreichende Haltemöglichkeiten als auch ein gefahrloser Ausstieg möglich.








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