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WIPPENHAM. Die Wippenhamer Bürgermeisterin Roswitha Schachinger war als Ordinationsassistentin in Wippenham und Kirchheim für viele Patienten über Jahrzehnte eine vertraute Ansprechpartnerin. Mit November 2026 beginnt für sie ein neuer Lebensabschnitt – mit mehr Zeit für Familie, Garten und Gemeinde.

Roswitha Schachinger hat 36 Jahre lang sehr gute Arbeit geleistet. Als Bürgermeisterin bleibt sie im Amt. (Foto: Planitzer)

Seit 1990 war Roswitha Schachinger als Ordinationsassistentin tätig. Was zunächst als Karenzvertretung bei dem Allgemeinmediziner Josef Mayr begann, entwickelte sich zu einer langjährigen beruflichen Aufgabe, die sie mit großem Engagement und viel Freude ausübte. Nach der Ordinationsübernahme durch Andrea Horvat blieb sie weiterhin sowohl in Kirchheim als auch in Wippenham tätig. Nun verabschiedet sie sich in den Ruhestand.

„Für mich war die Arbeit als Ordinationsassistentin eine Entscheidung, die ich nie bereut habe. Ich bin immer sehr gerne in die Arbeit gegangen. Der Kontakt zu vielen unterschiedlichen Menschen hat mich interessiert und es war mir eine Freude, dass den allermeisten Menschen in der Ordination auch geholfen werden konnte“, erzählt Roswitha Schachinger.

Besonders schön findet sie, dass aus den vielen Begegnungen über die Jahrzehnte persönliche Verbindungen entstanden sind: „Mittlerweile ist es so, dass ich sehr viele generationsübergreifend kenne und Großeltern, Eltern und Kinder bei uns in der Ordination sind.“

Besonders herausfordernd erlebte sie die Corona-Pandemie, als das Patientenmanagement unter schwierigen Bedingungen organisiert werden musste. Auch der Umgang mit schweren Diagnosen ging ihr nahe. „Ich habe unsere Patienten gut gekannt und da waren z. B. Krebsdiagnosen oft sehr schwer auszuhalten und wir haben mit den Patienten mitgelitten“, erinnert sie sich.

Auf Roswitha Schachinger warten auch im Ruhestand viele Aufgaben und Vorhaben. Als Bürgermeisterin von Wippenham bleibt sie weiterhin gefordert und wird sich auch künftig für ihre Gemeinde einsetzen. Gleichzeitig freut sie sich darauf, mehr Zeit für ihren Ehemann und ihre Enkelkinder zu haben.

Auch im Garten warten neue Möglichkeiten: Ein Gewächshaus soll ihr künftig noch mehr Gelegenheit geben, ihrer großen Leidenschaft dem „Gartln“ nachzugehen.


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