Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RIED. Die Demenzservicestelle der MAS Alzheimerhilfe ist Ansprechpartner für alle Bereiche rund um das Thema Demenz. Im Zuge des Weltalzheimertages 2020, der am 21. September stattfindet, werden in den nächsten Tips-Ausgaben verschiedene Themen in Zusammenhang mit dem Thema Vergesslichkeit und Demenz in den Vordergrund gerückt.

In Österreich leiden 130.000 Menschen an Demenz. Foto: Margot Haag
In Österreich leiden 130.000 Menschen an Demenz. Foto: Margot Haag

Anfragen erhalten die Mitarbeiterinnen der Demenzservisstelle Ried bereits, wenn sich Menschen Sorgen um ihr Gedächtnis machen, wenn sie sich mit der Krankheit beschäftigen, weil in der Familie jemand mit einer Demenzentwicklung lebt oder auch wenn sie selbst jemanden begleiten und pflegen, der aufgrund einer Demenz Unterstützung braucht. Das heißt es sind einerseits Angehörige von Menschen mit Demenz, aber auch von der Krankheit betroffenen Personen, die in der Demenzservicestelle Ried Antworten suchen auf viele offene Fragen. Für die Mitarbeiterinnen zeigt sich ein sehr breites Feld an Sorgen, Fragen und Herausforderungen mit denen die Familien konfrontiert sind.

Häufig gestellte Anfrage

„Mein Ehemann, 62 Jahre, hat die Diagnose „Alzheimerdemenz“ bekommen. Was heißt das für uns? Ist diese Erkrankung heilbar? Wohin kann ich mich wenden?“ fragt Frau L. aus Reichersberg.Liebe Frau L.,eine Demenz-Diagnose ist für viele Betroffene und ihre Angehörigen oft erstmal ein schwerer Schlag. Die Krankheit hat Auswirkungen auf die Familie und sie steht vor neuen Herausforderungen. Leider ist Demenz für viele noch ein Grund, sich zu schämen und sich zurück zu ziehen. Das sollte es aber nicht sein. Es ist gut zu wissen. Sie sind kein Einzelfall. In Österreich leiden 130.000 Menschen an Demenz/Alzheimer und bis 2050 wird sich diese Zahl verdoppeln. Fakt ist, dass es viele Unterstützungssysteme gibt und der gesellschaftliche Umgang mit dem Thema sich verbessert.

Umstrukurierung des Alltags

Eine Demenz-Diagnose verlangt nach einem Umstrukturieren des gewohnten Alltags und ist zweifellos eine Herausforderung für die Familie und das Umfeld. Um mit Menschen mit Demenz/Alzheimer richtig umgehen zu können, ist es auch wichtig, über die Krankheit und die Bedürfnisse der Betroffenen Bescheid zu wissen. Auch wenn Alzheimer noch nicht heilbar ist, lässt sich zusätzlich zur medizinischen Behandlung mithilfe von psychosozialen Methoden eine gute Basis der Unterstützung schaffen.

Training verlangsamt den Krankheitsverlauf

Mithilfe von Trainings und medikamentösen Therapien kann der Krankheitsverlauf verlangsamt und so bestmögliche Lebensqualität erreicht werden. Die frühen Stadien der Erkrankung, in denen noch viele Ressourcen vorhanden sind, können so verlängert werden. Die Demenzservicestelle Ried bietet in den Bezirken Ried, Grieskirchen und Schärding eine Reihe von Begleit-und Entlastungsmaßnahmen, die helfen mit der Krankheit besser umgehen zu können. In der nächsten Ausgabe geht es um Früherkennung.

Ansprechpartner

MAS Alzheimerhilfe Demenzservicestelle Ried, 4910 Ried, Bahnhofstraße 38, Tel.: 0664/8546692, E-Mail: nicole.moser@mas.or.at Web: www.alzheimerhilfe.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden