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INNVIERTEL. Fachlich fundiert, interdisziplinär und praxisnah: Das 4. Mamma Forum Innviertel bot einmal mehr eine wertvolle Plattform für den Austausch rund um das Thema Brustgesundheit.

Gastgeber Peter Wurm bedankt sich bei den Kollegenen für die interdisziplinäre Zusammenarbeit und das gelungene 4. Mamma Forum. (Foto: BHS Ried)

Die Leiter der drei Brustgesundheitszentren im Innviertel – Oberarzt Peter Wurm (Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried), Primar Gottfried Hasenöhrl (Krankenhaus St. Josef Braunau) und Oberarzt Peter Prötsch (Klinikum Schärding) – begrüßten zahlreiche Teilnehmer aus Medizin, Pflege und Therapie.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Aspekte der Dokumentation, Diagnose, Therapie und Nachsorge bei Brustkrebs. Die Vorträge zeigten die hohe fachliche Expertise der Häuser sowie den Wert der interdisziplinären Zusammenarbeit.

Manuela Jöchtl (Klinikum Schärding) stellte das noch wenig bekannte Berufsbild der Tumordokumentationsassistenz vor – eine unverzichtbare Schnittstelle in der onkologischen Versorgung. Primar Christian Angleitner (Krankenhaus Ried) beleuchtete Möglichkeiten zur Prophylaxe und Therapie von Lymphödemen nach Brustoperationen. Erich Buchinger (Klinikum Schärding) referierte über die perioperative Betreuung von Patienten sowie über Lasertherapie bei der Radiotherapie. Oberärztin Lyudmyla Zaunmayr (Krankenhaus Braunau) stellte unter dem Titel „Axilla- Management – quo vadis?“ moderne chirurgische Strategien bei Lymphknotenbefall zur Diskussion.

Zahlen und Perspektiven zur Brustkrebserkrankung in Oberösterreich

Brustkrebs ist mit durchschnittlich mehr als 900 Neuerkrankungen pro Jahr nach wie vor die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Oberösterreich. Die Heilungschancen bei Brustkrebs in Österreich sind in den letzten Jahren dank verbesserter Früherkennung und moderner Therapien deutlich gestiegen. „Ein zentraler Faktor für diesen Erfolg ist die Behandlung in spezialisierten Zentren mit interdisziplinären Teams“, betonten die Veranstalter unisono. Die Brustgesundheitszentren in Ried, Braunau und Schärding bieten ein starkes Netzwerk, moderne Diagnostik und individuelle Therapieoptionen – stets orientiert am neuesten Stand der Medizin und zum Wohle der Patienten.


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