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RIED IM INNKREIS. Vom Tabellenende verabschiedete sich die SV Josko Ried. Beim 1:1-Heimunentschieden gegen Admira Wacker Mödling ließen die Innviertler aber dicke Chancen aus und zwei Punkte liegen.

Gernot Trauners drittes Saisontor brachte der SV Josko Ried einen Punkt. Foto: GEPA
Gernot Trauners drittes Saisontor brachte der SV Josko Ried einen Punkt. Foto: GEPA

Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte, in der die knapp 3200 Zuschauer keine Tore zu sehen bekamen, erhöhten die Heimischen nach Wiederbeginn den Druck. Fast logische Folge war die Führung durch Gernot Trauner, der einen Eckball von Dieter Elsneg per Kopf versenkte (58.). Die Niederösterreicher blieben offensiv weiter harmlos, dafür kamen die Hausherren zu zwei dicken Möglichkeiten. Thomas Reifeltshammer und Elsneg brachten den Ball aber nicht im Gehäuse von Torhüter Jörg Siebenhandl unter (74., 75.). Was sich wenig später rächen sollte. Die einzige Gästechance im zweiten Durchgang verwertete Rene Schicker zum Endstand (77.).

„Zaubern können wir nicht“

„Die Mannschaft zeigte letzte Woche nach den zwei Duellen mit Salzburg die Bereitschaft, an die Grenzen zu gehen. Ich sah einen großen Kraftakt und viel Herzblut. Aufgrund der qualitativen Situation ist das Unentschieden in Ordnung. Dass wir nicht mehr Letzter sind, ist ein optischer Vorteil“, philosophierte Cheftrainer Paul Gludovatz nach der vierten Punkteteilung in der laufenden Meisterschaft. Über die vergebene Doppelchance in der Schlussphase ärgerte sich der Burgenländer. „Verdammt, die haben wir leider nicht genutzt. Dass du dann irgendwann einmal ein Tor kassierst und dass wir nicht zaubern können, ist auch klar.“

„Derzeit tun wir uns schwer“

Auf die von Gludovatz angesprochenen Partien gegen Meister Red Bull Salzburg (1:2, 2:4) bezog sich Thomas Reifeltshammer. „Gegen eine solche Mannschaft weißt du genau, was du zu tun hast. Da verbeißt mach sich auch intensiver in das Geschehen. Diesmal mussten wir das Spiel selber machen, damit tun wir uns derzeit schwer.“

Zwei Heimpartien in Folge

Im letzten Spiel vor der zweiten herbstlichen Länderspielpause, im Duell der EURO-Figther 2016 empfängt Österreich Teamchef Marcel Kollers Heimatland Schweiz (Di., 17. 11., 20.45 Uhr), gastiert die SV Josko Ried bei SK Puntigamer Sturm Graz (Sa., 7. 11., 18.30).

Den beiden letzten Herausforderungen im November stellt sich die SVR vor heimischem Publikum. Die Gegner heißen Grödig (Sa., 21. 11., 18.30 Uhr) und Austria Wien am Sonntag, 29. November, ab 16.30 Uhr. www.svried.at


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