Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Stark begonnen, dann nachgelassen: 30. Jubiläumsniederlage für die SV Josko Ried bei Sturm Graz

Reinhard Spitzer, 08.11.2015 07:27

RIED IM INNKREIS. Auf einem guten Weg war die SV Josko Ried bei Sturm Graz. Nach 13 Minuten 2:1 voran, setzte es am Ende aber doch eine bittere 2:3-Niederlage.

Thomas Reifeltshammer (l.) musste sich mit der SV Josko Ried auswärts Sturm Graz knapp geschlagen geben. Foto: GEPA

„Wir haben das Zeug, mit den Grazern mitzuhalten, werden gute Konter fahren können und die Möglichkeit bekommen, aus Graz etwas mitzunehmen“, war Clemens Walch vor der Dienstreise in die Steiermark optimistisch und lag mit seiner Prognose zumindest in der ersten Spielhälfte richtig.

Drei Tore in nur 13 Minuten

Bereits in der dritten Minute war Daniel Sikorski mit der Innviertler Führung zur Stelle. Nach dem postwendenden Ausgleich durch Roman Kienast schoss Dieter Elsneg die Gäste zum zweiten Mal in Front. Noch vor der Pause gelang Thorsten Schick mit seinem ersten Saisontreffer der Ausgleich (43.). Zu diesem Zeitpunkt war Clemens Walch nicht mehr auf dem Platz. Dann musste auch noch Oliver Kragl in der Kabine bleiben. „Ihre Verletzungen wirkten sich auf den Spielverlauf aus. Ein Unentschieden wäre möglich gewesen“, ist Trainer Paul Gludovatz überzeugt.

Nach dem Seitenwechsel nahmen immer mehr die Hausherren das Heft in die Hand. Die fast logische Folge war das entscheidende 3:2 abermals durch Kienast. Mit dem Doppelpack baute der 31-jährige Routinier sein Saison-Trefferkonto auf beachtliche sieben aus.

30 Pleiten in 37 Partien

Dass es wieder nicht zum dritten vollen Erfolg in der laufenden Meisterschaft reichte, gefällt auch Dieter Elsneg nicht. „Wir waren zumindest ebenbürtig, wieder einmal wäre mehr möglich gewesen. Wir haben uns vorgenommen, mehr Durchschlagskraft in der Offensive zu entwickeln, müssen aber auch die richtige Balance finden.“

Die Rieder Auswärtsbilanz gegen Sturm bleibt also ernüchternd. Von 37 Versuchen auf Steirer Boden gingen wurden 30 verloren und nur drei gewonnen, vier Mal gab es ein Unentschieden.

Bitterer Nachgeschmack: weil der Wolfsberger AC Aufsteiger Mattersburg 2:1 besiegte, fiel die SVR wieder auf den letzten Tabellenplatz zurück.

Zwei Heimspiele in Folge

Ein „Sechs-Punkte-Spiel“ wartet auf die Gludovatz-Elf nach der zweiten herbstlichen Länderspielpause. Daheim gegen Grödig muss am Samstag, 21. November, ab 18.30 Uhr der erste Sieg nach sechs Runden her, um nicht den Anschluss an das hintere Tabellenmittelfeld zu verlieren. Im ersten Saisonduell setzte es allerdings eine herbe 1:4-Auswärtsschlappe. Das zweite Heimspiel in Folge wickelt die SV Josko Ried gegen Tabellenführer Austria Wien ab (So., 29. November, 16.30 Uhr). www.svried.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden