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Für die Topsensation der 22. Runde sorgte die SV Josko Ried mit einem 1:0-Heimerfolg über Meister Red Bull Salzburg.

Thomas Fröschl (r.) verwertete einen Pass von Gernot Trauner (l.). Foto: Hörmandinger
Thomas Fröschl (r.) verwertete einen Pass von Gernot Trauner (l.). Foto: Hörmandinger

Die Idealvorlage zum entscheidenden Treffer durch Thomas Fröschl (62.) kam von Gernot Trauner. „Von einem Sieg gegen Salzburg war natürlich nicht auszugehen. Aber wir wussten, dass wir eine Chance hatten, weil die Salzburger auch unter der Woche ein schweres Spiel hatten (1:0 im ÖFB-Cup-Viertelfinale bei Sturm Graz, Anm.). Bis zur letzten Minute kämpften wir mit vollem Einsatz. Dass wir so wenig zulassen, war nicht zu erwarten“, fasst der Passgeber zusammen.

Der Goldtorschütze selbst hatte nach dem Mattersburg-Spiel Probleme mit den Adduktoren, wurde auch noch krank und erfuhr erst zwei Stunden vor dem Spiel, dass er in der Startformation steht. „Vor meinem Tor hatte ich viel Zeit zum Überlegen. Ich hatte den Plan, am Kopf des Torhüters vorbei zu schießen und nicht flach zu spielen“, erinnert sich der 27-Jährige – und bezieht noch einmal Stellung zu seinem Transfer vom LASK zurück ins Innviertel. „Es wurde viel geredet und auch geschimpft. Meine zwei Treffer in zwei Spielen sind die beste Antwort.“

Bevor Fröschl den siebenten Sieg der SVR in der laufenden Meisterschaft fixierte, scheiterte er im ersten Durchgang zwei Mal an Salzburgs Schlussmann Alexander Walke. Im dritten machte er es besser und bescherte auch Cheftrainer Paul Gludovatz Glücksgefühle. „Wir hatten dreieinhalb sehr gute Möglichkeiten, der Gegner vielleicht zwei. Da kann man schon sagen, dass unsere Leistung die drei Punkte rechtfertigt.“ Zusatz: „Dass wir derzeit nicht über spielerische Glanzmomente zum Sieg kommen, ist klar. Ich hoffe, dass unsere Kampfkraft und die Heimstärke im Kampf gegen den Abstieg entscheidend sein werden.“

Treuer Fan, glasklare Worte

Zu den besonders glücklichen Fans unter den 5120 in der Keine Sorgen Arena zählte Fritz Dallinger aus Wolfsegg am Hausruck. „Gott sei Dank ist es jetzt wieder eine echte Freude, im Stadion zu sein. Trainer Paul Gludovatz ist der richtige Mann für die jungen Burschen. Der Trend stimmt. Wir Fans sind uns einig, dass die SV Ried den Klassenerhalt schafft“, so der 72-Jährige, der als Dauerkartenbesitzer seit acht Jahren höchstens eine Heimpartie pro Saison versäumt.

Dienstreise zum Fünften

Das nächste Mal zu Gesicht bekommt Dallinger die SVR-Kicker also gegen Sturm Graz am Samstag, 27. Februar, ab 16 Uhr. Zuvor steht der schwere Gang zum Tabellenfünften Admira Wacker Mödling auf dem Programm (Sa., 20. 2., 18.30 Uhr). Die Niederösterreicher trennten sich zuletzt von Grödig auswärts 2:2-remis. www.svried.at


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