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RIED IM INNKREIS. Unbelohnt blieb eine engagierte Leistung der SV Josko Ried beim regierenden und höchstwahrscheinlich auch neuen Meister Red Bull Salzburg. Das Tor zum 1:2-Endstand fingen sich die Innviertler erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit ein.

Erst in der 92. Minute kassierte die SV Josko Ried (vo. Mathias Honsak) den entscheidenden Gegentreffer. Foto: GEPA

Die spielerisch unterschiedlichen Möglichkeiten der beiden Lager äußerten sich für die rund 9500 Zuschauer in der ersten Hälfte auch auf dem Grün. Die Führung der „Bullen“ durch Spielmacher Naby Keita (35.) unterstützten die Gäste mit gleich zwei Schnitzern in Folge. Sattelfest im Defensivverhalten waren aber auch die „Mozartstädter“ nicht. Beim Ausgleich durch den sechsten Saisontreffer von Dieter Elsneg nach einem Abschlag von Torhüter Thomas Gebauer schnitzten der Ex-Rieder Stefan Lainer und Schlussmann Alexander Walke im Gleichklang (55.).

Brandheiße Schlussphase

Eine wichtige Rolle auf dem Weg zur 15. Rieder Niederlage in der laufenden Meisterschaft spielte in der Schlussphase Schiedsrichter Julian Weinberger. Nach einer Tätlichkeit gegen Marcel Ziegl zeigte der Wiener Keita nur die gelbe Karte. Daneben lag der Unparteiische auch beim 21. Saisontreffer von Jonatan Soriano. Thomas Reifeltshammer gewann ein unverdächtiges Kopfballduell gegen den Koreaner Hwang, Weinberger sah jedoch ein Foul und entschied auf Freistoß an der Strafraumgrenze. Und genau den zirkelte Soriano über die Mauer in die Maschen. Paul Gludovatz hatte genug gesehen und verließ noch vor dem Schlusspfiff das Stadion. „In der ersten Hälfte waren wir zu brav in den Zweikämpfen und zeigten kein gutes Spiel. In der zweiten hat mir die Mannschaft besser gefallen“, gratulierte der SVR-Cheftrainer den Salzburgern auch zur erfolgreichen Titelverteidigung.

Noch fünf Punkte Polster

In die Heimpartie gegen das Überraschungsteam Admira Wacker Mödling am kommenden Samstag, 23. April (18.30 Uhr), geht die SV Josko Ried als Tabellenvorletzter mit noch immer fünf Punkten Vorsprung auf Grödig. Das Schlusslicht führte zuletzt in der Südstadt 1:0, kassierte kurz vor dem Ende aber noch den Ausgleich aus einem Handelfmeter. www.svried.at


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