Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

Bestens erholt von der 0:5-Auftaktschlappe bei Rapid Wien zeigte sich die SV Guntamatic Ried bei der Saison-Heimpremiere. Ein listiger Freistoßtrick bescherte einen verdienten 1:0-Erfolg über Sturm Graz.

In seinem 100. Bundesligaspiel traf Stürmer Thomas Fröschl (27) mit einem Kopfball nur Aluminium und brachte zuvor einen „Sitzer“ nicht unter. Foto: GEPA

Die entscheidende Szene gegen die Elf von Franco Foda, die in Runde eins Meister Red Bull Salzburg dominierte und überraschend klar 3:1 gewann, spielte sich vor 3366 Zuschauern in der 16. Minute ab. Clemens Walch reichte den ruhenden Ball kurz an Marcel Ziegl weiter, der Neuzugang Peter Zulj das Rund perfekt in den Lauf spielte. Abgebrüht vollendete der 23-Jährige zum Goldtor. „Diesen Freistoßtrick haben wir die ganze Vorbereitung geprobt und perfektioniert. Ich bin überglücklich, bereits im zweiten Spiel ein Tor geschossen zu haben“, freut sich der Bruder des Ex-Rieders Robert Zulj.

Jubiläumspartie für Fröschl

Für die Vorentscheidung hätte Thomas Fröschl sorgen müssen. Doch in seinem 100. Bundesligaspiel – je 50 für Wiener Neustadt und jetzt für die SV Ried – brachte der Blondschopf einen idealen „Stangler“ des neuerlich starken Clemens Walch nicht im Gehäuse von Schlussmann Christian Gratzei unter. „Nach der Klatsche bei Rapid bauten wir die Woche über und haben verdient gewonnen“, nahm“s der Passgeber nach dem Schlusspfiff gelassen.

Querlatte stand im Weg

Die Rieder waren auch nach der Pause die gefährlichere Truppe. Fröschl setzte einen Kopfball an die Querlatte, Zulj ließ einen echten Sitzer aus. Glück hatten die Gastgeber bei einem Aluminiumtreffer von Bright Edomwonyi und bei zwei nicht alltäglichen Fehlern von Kapitän und Torhüter Thomas Gebauer in der Schlussphase.

Für Trainer Christian Benbennek liegt der Erfolgsfaktor gegen die Steirer auf der Hand. „Wir fanden über die Leidenschaft ins Spiel. Die Mannschaft war aktiver und bereit, mehr zu laufen als gegen Rapid Wien.“

Im 39. Heimspiel gegen Sturm Graz gelang den Innviertlern der 14. Sieg bei zehn Unentschieden und 15 Niederlagen. Die Gesamtbilanz nach 77 Partien aus Rieder Sicht lautet 17/15/45.

Dienstreise ins Lavanttal

Nächster Gegner der SV Guntamatic Ried ist auswärts RZ Pellets WAC (Sa., 6. August, 18.30 Uhr, zuletzt 1:1 bei Double-Gewinner Red Bull Salzburg). Die bisherige Bundesligabilanz gegen die vom 40-fachen Nationalspieler Heimo Pfeifenberger (49) trainierte Truppe aus dem Kärntner Lavanttal spricht klar für die Innviertler. Acht Siegen stehen je vier Unentschieden und Niederlagen gegenüber. Auswärts und daheim lautet die Erfolgsverteilung jeweils 4/2/2. Mit einer Leistung wie gegen Sturm ist eine Verschlechterung nicht zwingend zu befürchten. www.svried.at


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden