Sky Go Erste Liga: Schlusslicht knapp besiegt
Mit einem 3:2-Heimsieg gegen das noch punktelose Tabellenschlusslicht FAC startete Absteiger SV Guntamatic Ried in die erste von zwei „englischen Wochen“ in Folge.

Die Partie begann ganz nach dem Geschmack der Innviertler. Neuzugang Marko Stankovic versenkte bereits in der vierten Minute einen Freistoß zur Führung. Wer ein Offensivfeuerwerk der Truppe von Cheftrainer Lassaad Chabbi erwartete, wurde vorerst enttäuscht. Im Gegenteil. Immer wieder fielen die SVR-Kicker mit technischen Fehlern auf, die Wiener hingegen mit Toren. Mario Kröpfl bezwang Torhüter Thomas Gebauer mit einem Schuss ins lange Eck (15.), noch vor dem Wechsel drehte Edrisa Lubega den Spieß zugunsten der Wiener vorläufig um (32.). Mit einem unwiderstehlichen Solo bereitete der von den Riedern nicht attackierte Flavio dos Santos den Treffer vor.
Blitzstart in Hälfte zwei
Chabbi reagierte auf die matte Darbietung und brachte Thomas Fröschl und Christian Schilling. Die Kicker verstanden den Wink, glichen vom Anstoß weg durch Pius Grabher aus und übernahmen immer mehr das Kommando. Mit dem Treffer zum 3:2 von Ilkay Durmus war die Sache erledigt (73.).
Selbstkritische Stimmen
Stinksauer nach dem zweiten Saisonsieg war Trainer Chabbi. „Was wir in der ersten Hälfte leisteten, hatte mit Fußball nichts zu tun. Die Spieler glaubten, sie könnten mit Anzug und Krawatte spielen. Wir bauten keinen Druck auf und waren überheblich. In der zweiten Hälfte spielten wir gut, hatten aber Glück, dass der Gegner hinten nicht gut stand. Wäre ich Präsident, würde ich nur die halbe Siegprämie bezahlen.“ In dieselbe Kerbe schlägt Kapitän Gebauer. „Was wir vor der Pause zeigten, war zu wenig. Wir waren naiv, machten gleich das Tor und spielten dann zu langsam.“ Lob für die „Joker“ Fröschl und Schilling findet Stankovic. „Großes Kompliment an die Ersatzspieler, sie haben viel gebracht. Gut zu wissen, dass in dieser Mannschaft jeder spielen kann.“
Derbyknüller steht an
Nach dem Montagabend-Auftritt beim FC Liefering steht für die SVR am Freitag, 11. August, das prestigeträchtige OÖ-Derby bei Blau-Weiß Linz auf dem Programm (beide 18.30 Uhr).


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06.08.2017 13:28
sv ried
Also, wenn Trainer Chabbi nicht erkennt, daß sein Sohn kein Stürmer ist, dann soll er das Handtuch bei Ried sofort werfen!!! Der Sturm ist ein Gelächter!