SV Ried: Mit Rekordsieg zurück in die Bundesliga
RIED. Dank eines 9:0-Heimerfolges gegen den Floridsdorfer AC fixierten die Fußballer der SV Guntamatic Ried die Rückkehr in die Bundesliga.

Drei lange Jahre mussten die treuen Fans der SV Ried auf die Bundesliga-Rückkehr ihrer Mannschaft warten. Am Freitag, 31. Juli, gegen 22.15 Uhr, als rund um die josko ARENA ein Feuerwerk zu sehen war und die lauten Fangesänge der SVR-Anhänger nicht zu überhören waren, spätestens da wusste ganz Ried: Die Wikinger sind zurück in der Bundesliga.
Rekordsieg gegen FAC
Während die Fans außerhalb des Stadtions für ein Feuerwerk sorgten, taten dies die Jungs von Meistertrainer Gerald Baumgartner auf dem Rasen und schossen heillos überforderte Wiener mit 9:0 vom Platz. „Die Mannschaft war heute überragend“, meinte Baumgartner. „Jetzt wird einige Tage lang gefeiert. Danach ist kurze Erholung angesagt, dann gehen wieder die Vorbereitungen für die kommenden Bundesliga-Saison los“, so Stefan Nutz, der seit Wochen in überragender Form spielte und maßgeblich zum Titelgewinn beigetragen hatte.
Freudentränen
Auch Nachwuchsvorstand Maximilian Schmidt, der nach dem Sieg die ein oder andere Freudenträne vergoß, war überwältigt. „Ich kann meine Gefühle nicht beschreiben. Es ist einfach ein Traum der in Erfüllung geht. Die ganze Saison war so spannend und nervenaufreibend. Ich bin froh, dass es jetzt vorbei ist. Ein großes Kompliment an die Mannschaft, die heute eine Wahnsinns-Leistung abgeliefert hat“, so Maximilian Schmidt kurz nach dem Sieg. Groß war der Jubel auch bei Landesrat Markus Achleitner, der noch lange nach dem Schlusspriff im VIP-Raum der josko ARENA feierte. „Nicht nur das Team am Platz hat Top-Leistungen gebracht, auch das Vorstandsteam um Roland Daxl und der gesamte Verein haben unglaublich viel für diesen Erfolg geleistet. Dass die SV Guntamatic Ried nunmehr wieder in der Bundesliga spielen kann, hat man sich nachhaltig erarbeitet und am großen Ziel festgehalten“, so ein stolzer Landesrat.
Dank an Daxl und Tremel
Auch wenn die Mannschaft die nötigen Punkte für den Aufstieg gesammelt hat, dürfen zwei Männer nicht vergessen werden, ohne die es die Meisterfeier wohl nicht gegeben hätte: Geschäftsführer Roland Daxl und Präsidiumsmitglied Robert Tremel. Beide haben über Wochen hinweg dafür gekämpft, dass nach der Corona-Pause die Meisterschaft überhaupt fortgesetzt werden kann. „Die letzten Wochen und Monaten waren zum Teil nicht einfach. Nachdem wir den Acht-Punkte-Vorsprung aus der Hand gegeben hatten, haben uns viele abgeschrieben. Aber wir haben Ruhe bewahrt und sind zurückgekommen. Ich bin sehr stolz“, meint Tremel.


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