Arbö-Pannenhelfer legten 2020 knapp 530.000 Kilometer zurück

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Sebastian Wallner   Anzeige, 03.03.2021 13:18 Uhr

OÖ. Trotz geringeren Verkehrsaufkommens während der Corona-Pandemie waren die rund 90 oberösterreichischen Pannenhelfer des ARBÖ im vergangenen Jahr 18.600 Mal als Helfer in der Not gefragt.

Der Pannendienst ist eine der Kernleistungen des ARBÖ. Dies belegen einmal mehr die Einsatzzahlen für das Jahr 2020: Insgesamt umrundeten die oberösterreichischen ARBÖ-Pannenhelfer fast 13 Mal den Globus. Selbst in den schwierigsten Monaten im coronageplagten Jahr 2020 war der ARBÖ-Pannennotruf rund um die Uhr im Einsatz. Das trotz Lockdowns hohe Pannenaufkommen hat wieder bewiesen, wie wichtig die Pannenhilfe für die Aufrechterhaltung der individuellen Mobilität ist: Trotz Corona-Virus und Lockdowns wurden in 2020 18.592 Pannen-Einsätze erledigt.

95 Prozent aller Autos wieder flott gemacht

Beeindruckend ist vor allem die Leistungsbilanz der ARBÖ-Techniker, die 95 Prozent der liegengebliebenen Fahrzeuge direkt vor Ort wieder flott machen konnten. Das Ranking der Einsatzgründe führen mit 35 Prozent streikende bzw. schwache Batterien an, gefolgt von Reifenschäden bzw. Bremsdefekten (32 Prozent) und Elektronik-Problemen (25 Prozent). Besonders einsatzstark waren die Sommermonate Juli und August, da heuer aufgrund der Reisebeschränkungen verhältnismäßig viele Urlauber das Auto als Reisemittel gewählt haben und altersschwache Batterien getauscht werden mussten, nachdem sie aufgrund der hohen Temperaturen defekt wurden.

Technische Hilfeleistungen in den Stützpunkten

Zu den Hilfeleistungen auf der Straße kamen noch technische Dienstleistungen und Wartungs­arbeiten dazu, die in den oberösterreichweit 13 Prüfzentren angeboten werden. Die Hit-Liste der technischen Dienstleistungen führte wie gewohnt mit fast 24.000 Überprüfungen die §57a-Begutachtung an, gefolgt von der Fahrwerksvermessung, der Klimaanlagen-Wartung, der Windschutzscheiben-Reparatur und dem KFZ-Kauftest. „Die Leistungsbilanz 2020 unterstreicht die Verantwortung, die wir als Automobilklub übernehmen. Unsere Mitglieder verlassen sich auf unsere rasche Hilfe und wir können diese durch das dichte Netz an Prüfzentren und Technikern rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr garantieren“, resümiert Direktor Thomas Harruk, Landesgeschäftsführer des ARBÖ Oberösterreich.

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