Aktuelle Wahlergebnisse aus dem Bezirk und der Stadt Ried [Update Montag, 12 Uhr]

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 (Foto: Wodicka)
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Walter Horn Walter Horn, Tips Redaktion, 27.09.2021 12:20 Uhr

RIED/BEZIRK. Tips berichtet in diesem Live-Ticker ab 16 Uhr laufend über die vorläufigen Ergebnisse der Landtags-, Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen aus dem Bezirk Ried.

Kurzes Bezirks-Fazit [Update Montag, 27. September]

Im Bezirk Ried wurde ein amtierender Bürgermeister abgewählt: In Mühlheim musste sich SPÖ-Ortschef Franz Schöberl seinem ÖVP-Gegenkandidaten Josef Berger um 13 Stimmen geschlagen geben. In Eberschwang muss Amtsinhaber Josef Bleckenwegner (SPÖ) als Zweitplatzierter in die Stichwahl, in Reichersberg Bernhard Öttl (ÖVP) als Führender. In Aurolzmünster, Waldzell und Ried stehen jeweils zwei neue Kandidaten zur Wahl.

In fünf Orten kommt es zu Stichwahlen. Zweimal gibt es das Duell ÖVP-Kandidat gegen FPÖ-Kandidat (Aurolzmünster, Ried), zweimal heißt es ÖVP gegen SPÖ (Eberschwang, Waldzell), und einmal ÖVP gegen Bürgerliste (Reichersberg).

Die SPÖ steht bei den Bürgermeisterwahlen vor dem Worst-Case-Szenario, möglicherweise nur die Ämter in Geiersberg, Gurten und Wippenham zu behalten. In Aurolzmünster und Waldzell traten ihre Langzeitbürgermeister nicht mehr an: Aurolzmünster ist verloren, dort lautet die Stichwahl ÖVP (Christian Kirchsteiger) gegen FPÖ (Peter Kettl), die SPÖ-Kandidatin Barbara Huber kam nur auf Platz drei. In Waldzell liegt der SPÖ-Kandidat Thomas Salhofer nach der ersten Runde 176 Stimmen oder fast zwölf Prozentpunkte hinter Johannes Aigner (ÖVP). Mühlheim ging an die ÖVP.

Dazu kommt die Stichwahl in Eberschwang, wo SPÖ-Bürgermeister Josef Bleckenwegner im ersten Anlauf 145 Stimmen (6,59 Prozentpunkte) hinter Patrick Lang (ÖVP) liegt.

In Reichersberg verfehlte ÖVP-Amtsinhaber Bernhard Öttl die absolute Mehrheit trotz drei Gegenkandidaten mit 46,26 Prozent nur um 38 Stimmen. Er muss in der Stichwahl gegen Thomas Schamberger von der Bürgerliste ProDialog antreten, der im ersten Anlauf auf 31,98 Prozent kam.

Die neue Partei MFG-Österreich - Menschen - Freiheit - Grundrechte trat in acht Gemeinden an und verfehlte nur in St. Martin den Einzug in den Gemeinderat. In Aurolzmünster und in der Bezirksstadt Ried erreichten sie zwei Mandate, in Eberschwang, Geinberg, Gurten, Utzenaich und Waldzell kamen sie auf je ein Mandat.

Anmerkung: Aller Ergebnisse bis jetzt sind „vorläufige nichtamtliche“ Ergebnisse. Das offizielle Endergebnis wird erst nach 22 Uhr erwartet.

21:30 Uhr: Kurze Stellungsnahmen der Rieder Politiker

Bernhard Zwielehner, ÖVP: „Das ist ein Traumergebnis. Von Null am 5. März zu diesem Ergebnis - fast das Doppelte von einem Partner, der seit 30 Jahren in der Politk ist - ist Weltklasse. In aller Demut werden wir jetzt alles tun, um die Stichwahl in zwei Wochen zu gewinnen. Zur MFG: Der Wähler hat entschieden. Wir werden mal schauen, welche Ziele sie haben.“

Thomas Dim, FPÖ: „Es ist sich knapp, aber doch ausgegangen. Bei der Auszählung lag vor den letzten beiden Wahlsprengeln noch Peter Stummer um sieben Stimmen vorne. Die Verluste der Partei sind im Vergleich zum Landesergebnis nicht dramatisch, die Verteilung im Stadtrat bleibt mit 4 ÖVP, 2 FPÖ, 2 SPÖ und einem Grünen gleich. Unser Stammwählerpotenzial in Ried dürfte ziemlich stabil sein. Die MFG hat uns wahrscheinlich ein paar Stimmen gekostet. Bei der Stichwahl geht es darum, die Wähler der anderen Parteien - SPÖ, Grüne, NEOS, MFG - dazu zu bringen, dass sie überhaupt zur Wahl gehen.“

Peter Stummer. SPÖ: „Grundsätzlich haben ÖVP und FPÖ verloren, und wir haben zugelegt. Das freut mich. Wir haben ein Mandat dazu bekommen und den Vizebürgermeister zurückgewonnen. Zur Stichwahl haben nur 45 Stimmen gefehlt, ich gratuliere Thomas Dim. Für die SPÖ ist die Wahl ein Erfolg, ich bin stolz auf mein Team. Auf die MFG bin ich gespannt.“

Lukas Oberwagner, Grüne: „Wir haben trotz gesunkener Wahlbeteiligung mehr Stimmen bekommen und liegen jetzt bei fast 14 Prozent. Das fünfte Mandat ist wichtig für uns. Die MFG wird interessant. Ich bin gespannt, welches Programm sie außer ihrem Corona- und Impfthema haben.“

Petra Saleh-Agha, MFG: „Wir haben natürlich gehofft, dass wir in den Gemeinderat kommen, aber, ganz ehrlich, wir haben nicht geglaubt, dass wir es gleich mit zwei Mandaten schaffen. Jetzt schauenwir mal, welche Themen bei den nächsten Gemeinderatssitzungen anstehen und wie wir uns integrieren.“

Ein spürbar enttäuschter Günter Kitzmüller (NEOS) wollte das Ergebnis (es bleibt bei einem Mandat) noch nicht kommentieren.

20:25 Uhr: Ried: Stichwahl Zwielehner - Dim

Die Auszählung hat sehr lange gedauert, das Ergebnis ist knapp.

ÖVP-Kandidat Bernhard Zwielehner geht mit 39,22 Prozent (2.104 Stimmen) als klar Führender in die Stichwahl.

Auf Platz zwei ist Thomas Dim von der FPÖ (21,73 Prozent), der 45 Stimmen mehr erhielt als Peter Stummer von der SPÖ (20,89 Prozent). Lukas Oberwagner von den Grünen kommt auf 10,85 Prozent. Günter Kitzmüller (NEOS) erreicht 3,54 Prozent und bleibt damit um 12 Stimmen auch hinter Petra Saleh-Agha (MFG) zurück, die auf 3,77 Prozent kommt.

20:05 Uhr: Das Gemeinderats-Ergebnis von Ried ist da: Wechsel auf Platz zwei, zwei Mandate für MFG

Die ÖVP bleibt größte Fraktion, verliert aber 3,72 Prozentpunkte und ein Mandat. Sie steht jetzt bei 35,97 Prozent und 14 Mandaten.

Gleich drei Mandate und 5,20 Prozentpunkte verliert die FPÖ - statt 10 jetzt 7 Mandate und 19,70 Prozent der Stimmen.

Ein Plus von 1,60 Prozentpunkten bringt die SPÖ mit 20,85 Prozent und 8 Mandaten (+1) auf Platz zwei.

Auch die Grünen gewinnen ein Mandat und stehen jetzt bei 13,58 Prozent (plus 1,34) und 5 Sitzen.

NEOS verlieren 22 Stimmen, gewinnen aber wegen der niedrigen Wahlbeteiligung minimale 0,04 Prozentpunkte auf 4,55 Prozent dazu. Sie bleiben bei einem Mandat.

Die Partei MFG schafft 6,07 Prozent und zieht mit zwei Mandaten in den Gemeinderat ein.

Die mit Spannung erwartete Bürgermeisterwahl ist noch nicht ausgezählt.

19:50 Uhr: Bürgermeister von Obernberg und St. Martin bestätigt

Jetzt fehlt nur noch Ried.

In St. Martin wurde Hans Peter Hochhold (ÖVP) ganz klar mit 72,69 Prozent im Amt bestätigt. 2015 musste er in die Stichwahl. Im Gemeinderat gewinnt die ÖVP mit 44,16 Prozent zwei Mandate und hat jetzt neun - immer noch knapp unter der absoluten Mehrheit. Die FPÖ verliert stark von 8 auf 5, die SPÖ wird von 4 auf 2 halbiert. Die Grünen schaffen mit 14,587 Prozent und drei Mandaten den Einzug ins Gemeindeparlament. MFG kommt auf 4,48 Prozent und schafft es nicht in den Gemeinderat.

Auch in Obernberg wurde der Amtsinhaber deutlich bestätigt: Martin Bruckbauer von der Liste BOMB erhielt zwar 12,21 Prozentpunkte weniger als vor sechs jahren, konnte sich aber mit 66,35 Prozent dennoch deutlich gegen Hermann Feichtlbauer (ÖVP) durchsetzen.

Im Gemeinderat bleibt die ÖVP mit 6 Mandaten (wie 2015) größte Fraktion (29,33%). Auf Platz zwei die FPÖ (25,58%) mit 5 Mandaten (+1). Auf Platz drei folgt die Bürgermeister-Liste BOMB (24,16%) mit 4 Mandaten (-1), danach exakt gleichauf mit je 81 Stimmen, 10,47 Prozent und 2 Mandaten die SPÖ und Die Grünen. Der Unterschied ist: Die SPÖ hat ein Mandat verloren, die Grünen haben eines gewonnen.

19:05 Uhr: ÖVP und MFG sind die Wahlgewinner

Im Bezirk Ried sind Obernberg und die Bezirksstadt noch nicht ausgezählt, aber klar ist, dass generell die ÖVP und MFG (Menschen - Freiheit - Grundrechte) die Wahlsieger sind.

Die ÖVP verbuchte nur in sieben Orten (noch ohne Obernberg und Ried) Verluste, die MFG trat in acht Gemeinden erstmals an und kam mit Ausnahme von St. Martin (Ried ist noch nicht ausgezählt) überall in den Gemeinderat.

18:55: Utzenaich - Lengauer siegt klar

Günther Lengauer (ÖVP) gegen den FPÖ-Kandidaten Josef Bernberger klar mit 85,64 Prozent durch (plus 16,7 Prozentpunkte).

Im Gemeinderat baute die ÖVP ihre absolute Mehrheit avon 10 auf 13 Mandate aus. Die FPÖ hat jetzt nur noch 3 (bisher 5), die SPÖ 2 (bisher 4). Neu im Gemeinderat ist die MFG mit einem Mandat (8,15 Prozent der Stimmen).

18:35 Uhr: 33 Gemeinden (75,46% der Wahlberechtigten im Bezirk) ausgezählt

Bei einer hohen Wahlbeteiligung von 78,98 Prozent kommt die ÖVP mit 50,91 Prozent (plus 5,94 Prozentpunkte) auf die absolute Mehrheit und ist - auch durch die Ergebnisse in den Gemeinden - der klare Wahlsieger.

Platz zwei die FPÖ mit 23,53 Prozent (minus 6,25), danach die SPÖ mit 15,84 Prozent (minus 3,92).

Auf Platz vier mit 4,54 Prozent die Grünen (plus 0,62). MFG kommt bezirksweit vorläufig auf 2,29 Prozent, stellt aber nur in sieben Gemeinden eine Wahlliste. In den Gemeinden, in denen die neue Partei kandidierte, lag sie durchwegs bei etwa 7 Prozent.

Nicht ausgezählt sind lediglich Obernberg, St. Martin und erwartungsgemäß Ried.

18:30 Uhr: Tumeltsham - Gewinne für die ÖVP

90,60 Prozent für Bürgermeister Erwin Diermayr (ÖVP), der als einziger Kandidat antrat.

Im Gemeinderat gewinnt die ÖVP zwei Mandate und hat jetzt 12. FPÖ 4 (bisher 5), Grüne mit nur 18 Stimmen weniger drei Mandate (wie 2015).

18:20 Uhr: Mehrnbach - Georg Stieglmayr gewinnt 13 Prozentpunkte

Bürgermeister Georg Stieglmayr (ÖVP), der 2015 den damals amtierenden FPÖ-Bürgermeister Peter Bahn aus dem Amt entfernte, legte 12,98 Prozentpunkte zu und wurde mit 70,58 Prozent klar bestätigt. Sein Gegenkandidat war Peter Bahn, der etwas überraschend erneut antrat.

Im Gemeinderat verbessert sich die ÖVP von 11 auf 14. Die FPÖ rutscht von 10 auf 7, die SPÖ bleibt mit 4 Mandaten gleich.

18:15 Uhr: Pramet: Edi Seib eindeutig bestätigt

Bürgermeister Eduard Seib (ÖVP) verbesserte sich um fast 18 Prozentpunkte und setzte sich mit 72,52 Prozent gegen Helmut Fischer (FPÖ) durch.

Auch im Gemeinderat legt die ÖVP zu und gewinnt zwei Mandate auf Kosten der FPÖ. Neue Verteilung: ÖVP 8, FPÖ 3, SPÖ 2.

18:10 Uhr: Update Landtagswahl

Nach 287 von 438 ausgezählten Gemeinden ist die ÖVP mit 41,31 Prozent (+ 1,19 Prozentpunkte) eindeutig größte Partei.

Auf Platz zwei die FPÖ mit 20,28 Prozent (minus 10,24 Prozentpunkte), auf Platz drei die SPÖ mit 15,77% (- 0,14).

Die Grünen gewinnen 1,62 Prozentpunkte und kommen auf 10,87%.

Ebenfalls leichte Gewinne für NEOS, die auf 3,88% kommen (+0,65).

MFG kommt auf 6,84 Prozent und zieht in den Landtag ein.

17:55 Uhr: Stichwahl auch in Waldzell

ÖVP-Kandidat Johannes Aigner miegt mit 43,58 Prozent in der Pole Position. Auf Platz zwei Thomas Salhofer, SPÖ, mit 31,64%.

Im Gemeinderat fällt die SPÖ von 8 auf 5 Mandate, die ÖVP steigt von 7 auf 9 und ist größte Fraktion. 4 Mandate (wie 2015) gehen an die FPÖ, eines an MFG (7,23%).

17:45 Uhr: SPÖ verliert Bürgermeisteramt in Aurolzmünster

Die SPÖ erlebt in Aurolzmünster, wo ihr Langzeit-Ortschef Walter Schneiderbauer nicht mehr antrat, ein Disaster.

13,4 Prozentpunkte Verlust bei der Gemeinderatswahl, und ihre Kandidatin Barbara Huber kam bei der Bürgermeisterwahl mit 20,26 Prozent nur auf Platz drei.

In der Stichwahl stehen sich Peter Kettl (FPÖ, 43,51 %) und Christian Kirchsteiger (ÖVP, 36,22%) gegenüber.

17:25: Auch in Reichersberg Stichwahl

Amtsinhaber Bernhard Öttl (ÖVP) kommt auf 46,25 Prozent und muss gegen Thomas Schamberger von der Liste PRO Reichersberg (31,98%) in die Stichwahl. Auf Platz drei ebenfalls ein Kandidat einer Bürgerliste, Christian Ezinger von Team Reichersberg (15,79%). FPÖ-Kandidat Peter Bernauer erhält nur 5,97 Prozent.

Im Gemeinderat bleibt die ÖVP mit 8 Mandaten (minus 2) größte Fraktion, verliert aber die absolute Mehrheit. Die Listen PRO und Team Reichersberg kommen auf 5 bzw. 3 Mandate, die FPÖ nur noch auf 2 (vorher 7), die SPÖ auf eines (bisher 2).

17:15 Uhr: Stichwahl in Eberschwang

Stichwahl zwischen ÖVP-Kandidat Patrick Lang (43,40%) und Amtsinhaber Josef Bleckenwegner (SPÖ, 36,81%).

Im Gemeinderat wird die ÖVP größte Fraktion mit 10 Sitzen (bisher 7). SPÖ rutscht von 9 auf 6, FPÖ von 7 auf 6. Die Grünen halten ihre 2 Mandate, MFG erstmals mit einem Mandat im Gemeinderat.

17:10 Uhr: Eitzing: Zahrer bleibt, TuWas gewinnt

Margit Zahrer (ÖVP) bleibt Bürgermeisterin, allerdings knapper als von Vielen erwartet mit 55,58 Prozent (2015 75,53 Prozent). Ihre Gegenkandidatin Helene Redhammer von der Bürgerliste TuWas erhielt auf Anhieb 44,42 Prozent.

TuWas zieht mit 25,13 Prozent und 3 Mandaten in den Gemeinderat ein. ÖVP kann ihre 6 Mandate trotz Verlusten von 8,48 Prozentpunkten halten. Die FPÖ verliert 10 Prozentpunkte und 2 Mandate und zieht jetzt mit 2 in den Gemeinderat ein. Die SPÖ verliert ein Mandat und hatvjetzt zwei (16,40%).

17:00 Uhr: Umwälzungen in Aurolzmünster

Klarer Gewinner der Gemeinderatswahl und künftig größte Fraktion ist die ÖVP mit einem Plus von 9,25 Prozentpunkten und 35,67 Prozent der Stimmen. Das bedeutet 9 Mandate (bisher 6).

Die FPÖ, bisher mit 10 Mandaten die größte Fraktion, rutscht mit jetzt 8 Mandaten auf Platz zwei (32,04%).

Die SPÖ verliert ein Drittel ihrer Mandate (von 9 auf 6) und mehr als ein Drittel ihrer Stimmen (von 35,52 auf 22,13 Prozent).

MFG kommt mit 10,16 Prozent auf 2 Mandate.

Die Stimmen für die Bürgermeisterwahl (Amtsinhaber Walter Schneiderbauer, SPÖ, trat nicht mehr an) sind noch nicht ausgezählt.

16:55 Uhr: Wippenham: Gewinne für Liste WFW

Bürgermeisterin Roswitha Schachinger (SPÖ) mit 81,30 Prozent bestätigt - plus 16,78 Prozentpunkte.

Im Gemeinderat bleibt die SPÖ größte Fraktion, verliert aber einen Sitz und hat jetzt 5 (35,66%). Zweitgrößte Fraktion ist die Liste WFW mit vier Mandaten (plus 3) und 28,94 Prozent. ÖVP rutscht von 4 auf 3 (22,74%), FPÖ von 2 auf 1 (12,66%).

16:50 Uhr: Schildorn

Bgm. Wolfgang Moser mit 90,25 Prozent (plus 16,96 Prozentpunkte ) wiedergewählt. ÖVP steigert sich von 7 auf 10 Gemeinderatsmandate, SPÖ verliert eines und ist mit zwei Mandaten neuer Zweiter, FPÖ verliert zwei und hat nur noch ein Mandat.

16:47 Uhr: Ort/Innkreis

SPÖ verliert ihr Mandat und fliegt aus dem Gemeinderat. FPÖ von 7 auf 6, ÖVP von 4 auf 5, Grüne von 1 auf 2.

Bürgermeister Walter Reinthaler (FPÖ) mit 57,11 Prozent (minus 7,27 Prozentpunkte) wiedergewählt.

16:45 Uhr: Kirchdorf/Inn

Bgm. Josef Schöppl (ÖVP, einziger Kandidat) mit 90,97 % wiedergewählt, FPÖ zieht mit 4 Sitzen in den Gemeinderat ein. Neue Sitzverteilung: ÖVP 9, FPÖ 4.

16:40 Uhr: Gurten: Klarer Sieg für Mies, ein Mandat für MFG

Bürgermeisterin Petra Mies (SPÖ) mit 57,96 Prozent wiedergewählt - trotz zweier Gegenkandidaten ein Plus von 16,54 Prozentpunkten.

Größte Partei im Gemeinderat bleubt doe ÖVP mit 6, SPÖ gewinnt ein Mandat und kommt auf 4, FPÖ verliert 2 und kommt auf 2.

MFG erstmals mit einem Mandat im Gemeinderat

16:33 Uhr: Antiesenhofen

Von den fünf frei gewordenen Mandaten der Liste MUT von Bürgermeisterin Inge Huber, die nicht mehr antrat, profitierte die ÖVP (328 Stimmen) am meisten, die drei Sitze dazugewann und sich auf 7 verbesserte. SPÖ (162 Stimmen) und FPÖ (137 Stimmen) gewinnen je ein Mandat und stehen jetzt bei jeweils zwei.

16:28 Uhr: KPÖ im Gemeinderat von Peterskirchen

In Peterskirchen gewinnt die KPÖ ein Mandat im Gemeinderat.

Neue Mandatsverteilung: ÖVP 10, FPÖ 2, KPÖ 1.

Bürgermeister Stefan Majer (ÖVP) wird mit 93,06 Prozent wiedergewählt.

16:20 Uhr:

Die Wahlbeteiligung im Bezirk Ried beträgt 79,97 Prozent. Neun von 36 Gemeinden sind ausgezählt.

Johann Brandstetter (VP) war in Andrichsfurt der einige Bürgermeister-Kandidat. Er wurde mit 94,57 Prozent (2015 75,39 Prozent) wiedergewählt.

In Antiesenhofen kam der ÖVP-Kandidat Friedrich Stockmayr auf 72,61 Prozent, bei 27,39 Prozent Nein-Stimmen.

In Geiersberg wurde Friedrich Hosner (SPÖ) mit 70,99 Prozent bestötigt, bei 29,01 Prozent Nein-Stinnen.

Ebenso Kirchdorfs VP-Bürgermeister Josef Schöppl. Er wurde mit 90,97 Prozent (2015 80,66 Prozent) wiedergewählt.

In Mörschwangs wurde VP-Bürgermeister Josef Högl mit 85,58 Prozent (2015 77,35 Prozent) im Amt bestätigt.

Stefan Majer, VP-Bürgermeister in Peterskirchen kam 93,06 Prozent (2015 84,11 Prozent).

St. Georgen bei Obernberg hat Gerhard Wipplinger (VP) im Amt bestätigt. Er wurde mit 85,94 Prozent (2015 83,05 Prozent) zum Ortschef gewählt.

Ludwig Huber, Bürgermeister in Weilbach, erhielt 69,53 Prozent (2015 81,15 Prozent). Sein Gegenkandidat Alois Wiesenberger (FP) kam auf 30,47 Prozent.

Roswitha Schachinger bleibt in Wippenham SP-Bürgermeisterin. Sie bekam 81,30 Prozent der Stimmen (2015 88,89).

16:01 Uhr: Vorläufiges Bezirksergebnis

Nachdem 17 von 36 Gemeinden ausgezählt sind (das sind 37,59% der Wahlberechtigten) scheint die ÖVP der klare Wahlsieger zu sein.

In dieser Zwischenwertung gewinnt die ÖVP 6,05 Prozentpunkte und kommt auf 43,73 Prozent.

Auf Platz zwei trotz starker Verluste von fast 12 Prozentpunkten die FPÖ mit 24,38 Prozent.

Die SPÖ verliert 2,45 Prozentpunkte und steht bei 11,68 Prozent.

Minimale Gewinne (+ 0,27 Prozentpunkte) für die Grünen, die auf 8,19 Prozent kommen.

Ebenfalls minimale Gewinne für NEOS: 0,26 Prozentpunkte mehr führen zu 3,35 Prozent.

MFG kommt aus dem Stand auf 7,95 Prozent und liegt damit nur knapp hinter den Grünen.

Vor der Wahl

Die Wahllokale haben um 15 Uhr geschlossen, erste Ergebnisse (vor allem aus kleineren Gemeinden) werden ab 16 Uhr erwartet.

Bis zum Endergebnis wird es heuer wahrscheinlich länger dauern als bei vorigen Urnengängen, weil besonders viele Briefwahlstimmen zu erwarten sind. Diese werden in Oberösterreich bereits am Sonntag ausgezählt, die Ergebnisse aller drei Wahlen werden also bereits die Briefwahl und sonstigen Wahlkarten enthalten. Das wird voraussichtlich erst nach 22.00 Uhr (Landtag) bzw. gegen 23.00 Uhr (Gemeinderat) der Fall sein.

Spannende Entscheidungen

Im Bezirk Ried ist in einigen Gemeinden Spannung vorprogrammiert.

In der Bezirksstadt tritt Langzeit-Bürgermeister Albert Ortig nicht mehr an, um seine Nachfolge kämpfen fünf Kandidaten und eine Kandidatin. Ein Stichwahl gilt als sicher.

In der Stadt Ried wurden 1.500 Wahlkarten ausgegeben. Insgesamt 9.000 Bürger sind wahlberechtigt.

Spannend wird es auch in zwei weiteren Gemeinden im Bezirk Ried. In Waldzell und Aurolzmünster treten die beiden SP-Bürgermeister Johann Jöchtl und Walter Schneiderbauer nicht mehr an. In Aurolzmünster stellen sich Christian Kirchsteiger (VP), Peter Kettl (FP) und Barbara Huber (SP) zur Bürgermeisterwahl. In Waldzell treten Johannes Aigner (VP), Birgit Seifried (FP) und Thomas Salhofer (SP) an.

In 15 Gemeinden gibt es nur einen Bürgermeister-Kandidaten. 13 von diesen kandidieren für die ÖVP, zwei für die SPÖ.

Reichersbergs VP-Bürgermeister Bernhard Öttl hat viel Konkurrenz bekommen. Peter Bernauer (FP), Thomas Schamberger (Bürgerliste Pro Dialog) und Christian Ezinger (Team Reichersberg) treten gegen ihn an.

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