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AUROLZMÜNSTER/OÖ. Um die Sicherheit der Belegschaft zu gewährleisten, verlegte die Firma Scheuch in Aurolzmünster kurz nach Ausbruch der Corona-Pandemie einen Großteil der Arbeitsplätze ins Home-Office.

Susanne Hager (HR & Organisation Development) und Wilhelm Aigner (Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrats) bekommen das Zertifikat von Bernhard Mader (l.) von der AK Oberösterreich. (Foto: AK OÖ / Wolfgang Spitzbart .)

Mit Laptops, Videokonferenzausstattung und einer erweiterten Software konnten die Beschäftigten ihre Arbeit ohne Probleme erledigen. Firmenleitung und Betriebsrat hatten dieses Projekt gemeinsam initiiert, die Arbeiterkammer Oberösterreich übernahm mit ihrem Zukunftsfonds die Hälfte der Kosten. Die Firma Scheuch ist mit 1.400 Mitarbeitern weltweit ein wichtiger Arbeitgeber in der Region. „Durch Home-Office haben wir die Infektionszahlen im Betrieb niedrig gehalten und die Kinderbetreuung in der Krise möglich gemacht – eine Win-Win-Situation. Zusätzlich führen wir Betriebsversammlungen jetzt online durch und zeichnen diese auf Video auf, so sind alle top informiert“, sagt Wilhelm Aigner, Vorsitzender des Angestelltenbetriebsrats. Auch nach der Pandemie können, geregelt durch eine Betriebsvereinbarung, 30 Prozent der Arbeitszeit im Home-Office geleistet werden.

Digitalisierung wird gefördert

Mit dem AK-Zukunftsfonds wurden seit dem Frühjahr 2019 bereits 150 Projekte in ganz Oberösterreich unterstützt. Gefördert werden Projekte, die nicht die Gewinne, sondern die Menschen in den Mittelpunkt stellen. Bis 28. Februar 2022 ist es möglich, wieder Anträge zu stellen. „Bei unserem Zukunftsfonds können Unternehmen, Vereine oder auch Betriebsräte, die die Arbeitsbedingungen der Menschen in der digitalisierten Welt verbessern wollen, ihre Projekte für eine Förderung einreichen“, so AK-Präsident Andreas Stangl.


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