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LAMBRECHTEN. Nach umfangreichen Instandsetzungs- und Renovierungsarbeiten nahm der neue Großfurtner-Standort in Lambrechten zu Beginn des Monats seinen Betrieb auf. Der Innviertler Fleischproduzent hatte die Betriebstätte im Vorjahr vom Unternehmen Handlbauer übernommen.

Rudolf Großfurtner investierte rund zwei Millionen Euro. (Foto: Großfurtner)
  1 / 2   Rudolf Großfurtner investierte rund zwei Millionen Euro. (Foto: Großfurtner)

Damit bleiben mittel- bis langfristig in der Gemeinde rund 30 Arbeitsplätze erhalten. 

Großfurtner investierte am neuen Standort rund zwei Millionen Euro, um eine hochmoderne Produktionsstätte für die Zerlegung von Schweineschlögel zu installieren. „Mit dieser modernen Zerlegelinie vertiefen wir unseren Verarbeitungsgrad und können damit die kundenspezifischen Anforderungen noch genauer erfüllen“, begründet Unternehmenschef Rudolf Großfurtner die Investitionsentscheidung.

Keine Schweineschlachtung

Im Gegensatz zum vorigen Eigentümer denkt man bei Großfurtner nicht daran, den Standort Lambrechten für die Schlachtung von Schweinen zu nutzen. „Das passiert in unserer Unternehmensgruppe ausschließlich am Standort in St. Martin und das wird auch so bleiben“, versichert Rudolf Großfurtner.

Immer wieder hatte es in der Vergangenheit Klagen von Anrainern gegeben, die das betriebsbedingte Verkehrsaufkommen und die Lärmbelästigung kritisiert hatten. „Ich denke, diese Bedenken können wir zerstreuen, das wird sicher zu einer Entspannung der Situation führen“, so der Unternehmer.

Vier Standorte

Das Unternehmen Großfurtner erwirtschaftete im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 233 Millionen Euro. An den Standorten in Utzenaich, St. Martin, Lambrechten und Schwertberg sind auf 60.000 Quadratmetern Betriebsfläche insgesamt rund 600 Mitarbeiter und 40 Tierärztinnen und Tierärzte beschäftigt. Die Exportquote liegt bei rund 50 Prozent.


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