Covid-Teststraße des Krankenhauses in der Weberzeile schließt Ende März
RIED. Nach rund einem Jahr wird die Covid-19-Teststraße in der Weberzeile mit 31. März geschlossen. Sie wurde vom Rieder Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern betrieben. Zu Spitzenzeiten nutzten bis zu 1.400 Menschen täglich dieses kostenlose Angebot.

Medizinisch geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krankenhauses nahmen hier Abstriche für Antigen-Schnelltests vor – anfangs an sieben Tagen pro Woche, zuletzt von Montag bis Freitag.
Zu Zeiten des stärksten Andrangs ließen sich hier bis zu 1400 Menschen täglich testen. Bei mehrfachen Impfaktionen in der Weberzeile, die durch den Verein Gesundes Ried abgewickelt wurden, erhielten zusätzlich mehr als 850 Menschen eine Immunisierung.
Nach der nun erfolgten Aufhebung der meisten Corona-Einschränkungen stellt die Teststraße in Abstimmung mit dem Land Oberösterreich am 31. März ihre Tätigkeit ein. Die Mitarbeitenden können sich wieder zur Gänze ihren wichtigen Tätigkeiten im Innviertler Schwerpunktspital widmen.
Gemeinsam Verantwortung übernommen
„Wir tragen Verantwortung für die Gesundheit der Menschen in unserer Region. Daher haben wir Kompetenz und Ressourcen für den Betrieb der Testraße zur Verfügung gestellt. Ich danke allen Mitarbeiter*innen für Ihren Einsatz, insbesondere auch Margit Matheis und David Mühlecker, die für die Organisation verantwortlich waren, sowie der Weberzeile für die hervorragende Kooperation“, betont Krankenhaus-Geschäftsführer Johann Minihuber.
„In einer Ausnahmesituation wie der Covid-Pandemie müssen in der Region alle Akteure zusammenarbeiten. Gemeinsam mit dem Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern Ried und dem Verein Gesundes Ried konnten wir einen kleinen Beitrag zur Bekämpfung von Covid-19 leisten, darauf sind wir sehr stolz. Vielen Dank an das gesamte Team des Rieder Krankenhauses für die professionelle und gute Zusammenarbeit“, so Christoph Vormair, Center-Manager der Weberzeile.


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