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RIED. Bei der Zuchtrinderversteigerung des Fleckviehzuchtverbandes Inn- und Hausruckviertel wurden nahezu alle angebotenen Tiere vermarktet. Dies ist auf das sehr kleine Angebot bei den Erstlingskühen zurückzuführen. Groß war die Nachfrage nach höher trächtigen Kalbinnen für den Export nach Holland und Irland.

Bei den Kälbern konnten bis auf ein Tier alle verkauft werden. (Foto: Tips)
Bei den Kälbern konnten bis auf ein Tier alle verkauft werden. (Foto: Tips)

Den Höchstpreis bei den Zuchtstieren erzielte ein genetisch hornloser Harakiri-Sohn vom Betrieb Schrems aus Mettmach. Sehr gefragt sind derzeit die Erstlingskühe. Die gute Nachfrage nach leistungsstarken Kühen ist nicht nur in Ried spürbar. Der Durchschnittspreis verbesserte sich auf 2.272 Euro netto. Den Höchstpreis erzielte eine genetisch mischerbig hornlose Majestät-Tochter vom Betrieb Thomas Eibelhuber aus Taufkirchen an der Trattnach. Sehr schwierig war der Marktverlauf bei den trächtigen Kalbinnen im Vorfeld der Versteigerung einzuschätzen. Zuletzt fanden auch einige ab Hof Exporte statt. Dies reduzierte das Angebot auf der Versteigerung. Die höchsten Preise erzielten die Kalbinnen für den Export nach Irland durch die geneticAustria. Sehr gefragt waren auch Kalbinnen für den Export nach Holland. In Holland lagern immer mehr Milchproduktionsbetriebe die Aufzucht der Jungtiere aus. Den Höchstpreis von 2.460 Euro erzielte der Betrieb Eder aus Diersbach. Die Firma Schalk erwarb Kalbinnen für den Export in die Türkei. Das Preisniveau bei den weiblichen Zuchtkälbern blieb im Vergleich zur letzten Versteigerung nahezu unverändert. Bis auf ein Tier konnten alle 75 angebotenen Kälber verkauft werden.


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