Suche


Weitere Angebote

Sociale Medien

Kontakt

RIED/OÖ. Die Kampagne des Landes Oberösterreich „NO GO – schau nicht weg bei sexueller Belästigung im Schwimmbad“ geht in der Wintersaison auch in Hallenbädern fortgesetzt. Das Freizeitbad Ried ist mit an Bord.

V. l.: Annemarie Wolfsjäger (Bürgermeisterin St. Ulrich bei Steyr), LH-Stv. Christine Haberlander, Margit Schönbauer (Autonomes Frauenzentrum) und Bernhard Zwielehner (Bürgermeister Ried) unterstützen die Kampagne (Foto: Land OÖ/Margot Haag)

„Der Schutz von Frauen und insbesondere unserer Kinder ist essentiell. Ich bin Christine Haberlander dankbar bei dieser heurigen Kampagne nach den Freibädern nun auch unsere Hallenbäder zu integrieren. Wir als Stadt Ried sind auf alle Fälle mit dabei“, betont Bürgermeister Bernhard Zwielehner.

Awareness-Kampagne

Die landesweite Awareness-Kampagne mit dem Titel „NO GO – schau nicht weg bei sexueller Belästigung im Schwimmbad“ wird ab sofort auch in den oberösterreichischen Hallenbädern und Thermen fortgeführt. Die Pilotgemeinden St. Ulrich bei Steyr und Ried sowie die Gemeinden Traun und Pregarten haben bereits zugesagt, die Kampagne in ihren Hallenbädern umzusetzen. „Wir führen die Bewusstseinsbildung heuer erstmalig auch über die Wintermonate fort. Jede und jeder darf und soll sich in unseren Schwimmbädern, ob Freibad oder Hallenbad, wohlfühlen können. Das kann man nicht oft genug wiederholen“, unterstreicht Frauenreferentin Christine Haberlander und ruft die oberösterreichischen Gemeinden mit Hallenbädern sowie die Thermen auf, sich aktiv an der Kampagne zu beteiligen.

Ziel des Projektes

Das Ziel des Projektes ist es auch weiterhin, dass Mädchen und Frauen das Hallenbad und die Therme als sicheren Ort erleben, den sie unbehelligt von sexuellen Übergriffen in Anspruch nehmen können. Im Rahmen einer Informations- und Sensibilisierungskampagne sollen Thermen-, Hallenbad- und Kioskbetreibern als Kooperationspartnern gewonnen werden.

Plakate und Sticker

Plakate und Sticker machen kurz und prägnant auf die Problematik aufmerksam. Diese signalisieren allen Badegästen, dass der Betrieb das Thema ernst nimmt und übergriffiges Verhalten nicht akzeptiert wird – also ein „NO GO“ ist. Es soll ein Bewusstsein für die Thematik geschaffen werden und jede/r Hallenbadbad- oder Thermenbesucher*in wird ermutigt, hinzuschauen, einzugreifen oder Hilfe zu holen. Dadurch kann gemeinsam ein Sicherheitsgefühl erreicht werden, so dass sexuelle Belästigung keinen Platz hat. Diese Plakate sollen gut an den Kiosken der Bäder sichtbar sein. Ebenfalls werden in den Umkleiden und Toiletten Sticker und Plakate angebracht, auf denen Ansprechpersonen vor Ort für Betroffene oder HelferInnen angeführt sind.

Sensibilisierung der Ansprechpersonen vor Ort

Sehr häufig bleiben Übergriffe nicht unbemerkt, es wird jedoch nichts unternommen, weil sich entweder niemand zuständig fühlt oder die zuständige Person selbst nicht weiß, wie sie auf Vorfälle reagieren soll. „Genau das ist das Ziel unserer Kampagne. Bewusstsein schaffen und die Zivilcourage stärken. Wir alle gemeinsam müssen gegen Übergriffe und Gewalt auftreten und dürfen diese in keiner Weise tolerieren. Wenn niemand mehr wegschaut, wäre schon ein wichtiger Schritt getan“, so Haberlander.

Online Frauenberatung

Hilfe und Unterstützung für Betroffene bietet die Online Frauenberatung Oberösterreich Die Online-Frauenberatung Oberösterreich - https://www.frauenberatung-ooe.at - ist ein Online-Angebot, welches den Frauen und Mädchen in Oberösterreich kostenlos und anonym zur Verfügung steht.

Notruf für Kinder und Jugendliche

Notruf für Kinder und Jugendliche – rund um die Uhr, anonym und kostenlos. Per Telefon (einfach 147 wählen); Online-Beratung www.rataufdraht.at

Frauenhelpline

Außerhalb der Öffnungszeiten ist die Frauenhelpline unter 0800 222 555 österreichweit, rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr und kostenlos für Erst- und Krisenberatung erreichbar.


Kommentare sind nur für eingeloggte User verfügbar.

Jetzt anmelden


Weitere Beiträge

Arbeitslosenquote im Bezirk bleibt stabil

Arbeitslosenquote im Bezirk bleibt stabil

RIED. Ende August waren 1.258 Personen (664 Frauen, 594 Männer) im Bezirk Ried arbeitslos gemeldet. Bei fünf arbeitslosen Personen mehr entspricht ...

Tips - total regionalWalter Horn
Umwelttechnikspezialist aus Aurolzmünster gründet neues Unternehmen in China

Umwelttechnikspezialist aus Aurolzmünster gründet neues Unternehmen in China

AUROLZMÜNSTER. Die Scheuch Group baut ihre Aktivitäten in Asien aus. Gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen Chaeng gründet der Umwelttechnikspezialist ...

Tips - total regionalRosina Pixner
Ried investiert eine Million Euro in Straßenbau

Ried investiert eine Million Euro in Straßenbau

RIED. Die Stadtgemeinde Ried setzt heuer ein umfangreiches Straßensanierungsprogramm um. Bis zum Jahresende sind insgesamt rund 20 Baumaßnahmen ...

Tips - total regionalRosina Pixner
Land fördert Projekte zur Entsiegelung

Land fördert Projekte zur Entsiegelung

BEZIRK RIED. In Oberösterreich wurden bereits mehr als 100 Projekte zur Entsiegelung von Flächen vom Land gefördert, fünf davon im Bezirk ...

Tips - total regionalWalter Horn
FACC erwartet heuer Konzernumsatz von 1 Milliarde

FACC erwartet heuer Konzernumsatz von 1 Milliarde

RIED. Der Luftfahrtboom sorgt bei FACC für Rückenwind. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr um 8,6 Prozent auf 526 Millionen Euro, EBIT verbesserte ...

Tips - total regionalRosina Pixner
Maschinenbau-Nachwuchs startet bei Wintersteiger in Ried ins Berufsleben

Maschinenbau-Nachwuchs startet bei Wintersteiger in Ried ins Berufsleben

RIED. Neun Jugendliche beginnen ihre Ausbildung in technischen Lehrberufen bei Wintersteiger.

Tips - total regionalRosina Pixner
Weitere Beiträge