Sonntag 26. Mai 2024
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EBERSCHWANG. Das größte Projekt seiner Unternehmensgeschichte – mit einem Auftragswert von über zehn Millionen Euro – verdankt der Innviertler Holztrocknungsspezialist unter anderem der energieeffizienten Technologie seiner Anlagen und der maßgeschneiderten Umsetzung von speziellen Kundenwünschen, wie einer individuellen Lösung beim Transportsystem.

Geschäftsführer Richard Mühlböck (Foto: Mühlböck/Bittner)
photo_library Geschäftsführer Richard Mühlböck (Foto: Mühlböck/Bittner)

Holzwerke Ladenburger (Deutschland) bestellte Ende 2022 für seinen Standort in Kerkingen fünf Kanaltrockner von Mühlböck mit einem Gesamtauftragswert von über zehn Millionen Euro. Die Holzwerke Ladenburger zählen in Deutschland zu den größten Produzenten von Konstruktionsvollholz und Brettschichtholz und beschäftigen an vier Standorten in Deutschland rund 800 Mitarbeiter.

Individuelle Lösung

Das innovative Beschickungs- und Fördersystem wurde speziell nach Kundenwünschen auch um eine Paketrückführung erweitert und wird künftig für einen vollautomatischen Transport der Holzstapel über den gesamten Trocknungsprozess sorgen. „Diese individuelle Lösung ermöglicht es unserem Kunden, den Staplerverkehr in seinem Produktionsprozess zu minimieren und die Kanaltrockner optimal in seinen Produktionsfluss zu integrieren“, so Richard Mühlböck, Geschäftsführer von Mühlböck Holztrocknungsanlagen. Das komplette Fördersystem ist wetterfest überdacht. Zudem reduzieren sich mit dieser Lösung der interne Transport- und Personalaufwand im Bereich der Trocknung und die dabei anfallenden Lärmemissionen bei Holzwerke Ladenburger erheblich.

Energiesparende Trocknungstechnologien

Mühlböck Holztrocknungsanlagen GmbH wurde 1982 von Kurt Mühlböck in Eberschwang gegründet. Von Beginn an spezialisierte sich das Unternehmen auf die Entwicklung und Fertigung von effizienten und energiesparenden Trocknungstechnologien für Holz. Heute ist Mühlböck auf diesem Gebiet international führend. Weltweit sind heute über 13.000 Trocknungsanlagen erfolgreich in Betrieb. Alle Engineering- und Fertigungsschritte erfolgen im eigenen Haus. Rund 160 Mitarbeiter sind im Stammwerk in Eberschwang und am Standort Hartberg (Steiermark) beschäftigt, davon acht Lehrlinge.


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