Klima- und Energie-Modellregionen starten in die Umsetzung
INNVIERTEL. Die Klima- und Energie-Modellregionen (KEM) Inn-Hausruck und Inn-Kobernaußerwald haben regionale Konzepte verfasst – vor allem das Thema Energie steht im Zentrum. Nach der positiven Beurteilung der Konzepte durch den Klima- und Energiefonds kann die Arbeit in der Region aufgenommen werden.

In Österreich gibt es 120 Klima- und Energie-Modellregionen (KEMs). Auch die KEMs Inn-Hausruck und Inn-Kobernaußerwald zählen dazu. Im ersten Jahr der KEMs wurden regionale Konzepte erstellt und festgelegt, was die Regionen in den kommenden zwei Jahren umsetzt werden soll. Mittlerweile wurden die Konzepte final positiv bewertet und Fördergelder für verschiedene Klimaschutzprojekte freigegeben. Die beiden Regionen werden von Stephanie Steinböck und Eva Lenger betreut. „Wir starten verschiedenste Projekte im Klimaschutzbereich. Im Frühjahr wird zum Beispiel gemeinsam mit einigen Volksschulen der KEMs die Samenbälleaktion gestartet. Dabei werden aus Ton, Erde und Blumensamen Bälle geformt und im Anschluss im Schulgarten verteilt“, so Eva Lenger. Ebenfalls sind viele Veranstaltungen in Planung, unter anderem zum Thema „nachhaltige Mobilität“ und „Raus aus Öl und Gas“. Die fertigen Konzepte mit Erhebungen und Potenziale aus den Mitgliedsgemeinden, Termine und Infos zu den Aktivitäten der KEMs sind online unter www.mitten-im-innviertel.at einsehbar.


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