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RIED. Der Rieder Luftfahrtzulieferer FACC konnte im ersten Halbjahr 2023 seinen Umsatz um fast ein Drittel steigern und den Gewinn vor Steuern (EBIT) mehr als verdoppeln.

Die positive Entwicklung in der Luftfahrt führt zu deutlichen Umsatz- und Gewinnsteigerungen bei FACC. (Foto: FACC)

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wuchs der Umsatz der FACC AG im ersten Halbjahr 2023 von 270,1 Millionen Euro deutlich auf 354,7 Millionen Euro – das entspricht einem Wachstum von 31,3 Prozent.

Das EBIT wurde „trotz anhaltender Herausforderungen in der Lieferkette“ von 6,1 Millionen Euro auf 14,9 Millionen Euro gesteigert.

Diese Entwicklung ist auf die nachhaltige Erholung der Luftfahrtbranche, die steigende Nachfrage nach neuen Flugzeugen und die zunehmende Produktion aller Flugzeugtypen zurückzuführen. Dazu kommen Umsätze aus Neuprojekten sowie Entwicklungsaufträge, die sich ebenfalls positiv auf das Ergebnis auswirken.

Werk wird ausgebaut

Das neue Werk in Kroatien wird seit Juni weiter ausgebaut. Der Mitarbeiterstand soll von derzeit 230 bis zum Jahr 2025 auf ca. 600 ansteigen.

Im stark wachsenden Bereich Urban Air Mobility „Luft-Taxi“) konnte FACC Entwicklungs- und Fertigungsaufträge mit wesentlichen Anbietern verzeichnen.

Das Unternehmen will die Lieferketten weiter stabilisieren und setzt dabei auch auf Eigen- statt Fremdfertigung. Geplant ist auch der Aufbau und die Ausbildung von 400 zusätzlichen Fachkräften. FACC forscht derzeit in acht Schwerpunktbereichen und an über 60 Innovationsprojekten

Ausblick

Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2023 bleibt unverändert. Der Konzernumsatz wird um 12 bis 16 Prozent im Vergleich zu 2022 steigen. Im zweiten Halbjahr von wird ein reduziertes aber positives Ergebnis im Vergleich zum ersten Halbjahr erwartet.


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