"Kickl als Volkskanzler ist unser Ziel"
AUROLZMÜNSTER. In knapp einem Monat findet die Nationalratswahl 2024 statt. Die FPÖ setzt im Innviertel auf persönliche Gespräche, Hausbesuche und Verteilaktionen. Großveranstaltungen wird es nicht geben.

Der Andorfer Nationalratsabgeordnete Hermann Brückl ist Listenerster. Im Rahmen einer Pressekonferenz im Schloss Aurolzmünster stellte er klar: „Wir wollen Erster werden im Bund, in Oberösterreich und natürlich im Wahlkreis Innviertel. Zudem sind wir personell sehr gut aufgestellt. Die gesamte Landesliste spiegelt viel parlamentarische Erfahrung wider. Kickl als Volkkanzler ist unser Ziel.“
Listenzweiter ist Georg Gadermayr. Er ist Ortsparteichef von Aurolzmünster. Der 44-jährige Unternehmer konzentriert sich auf wirtschaftliche Themen. Er kritisiert Politik, die sehr auf Städte bezogen ist. „Die Mobilität verändert sich und wird empfindlich teuer durch den Green Deal. „Derzeit betrifft das nur die fünftausend größten Firmen, aber in ein paar Jahren wird es alle Unternehmen treffen.“ Was den Arbeitsmarkt betrifft, so weiß Gadermayr aus Erfahrung, dass es immer schwieriger wird, Leute zu finden, die eine Ausbildung machen wollen und auch ein entsprechendes Grundwissen mitbringen. Es scheitere oft an den einfachsten Dingen wie schreiben, rechnen oder lesen.
Andre Stranzinger (18) ist auf Platz 5 gereiht. „Ich gehe mit offenen Augen und Ohren durch die Welt. Viele Jugendliche können sich das tägliche Leben nicht mehr leisten. Die Schaffung eines Eigenheimes ist für viele undenkbar. Auch tanken ist für viele nicht mehr leistbar, doch am Land ist man auf das Auto angewiesen. Zudem fordert der Bezirksobmann der Freiheitlichen Jugend die Angleichung die Grundwehrdienst-Entschädigung an die Mindestsicherung. Besonders am Herzen liegt dem Jungpolitiker auch das Thema Sicherheit in den Städten. Er warnt, dass es in der „Stadt Ried Viertel gibt, wo man als Frau besser nicht hingeht“.
Helena Sickinger (35) widmet sich den Rechten der Frauen und Gesundheitsthemen, die speziell Frauen betreffen. Besonders am Herzen liegt ihr das Karenzgeld. „Eine Mama arbeitet jeden Tag rund um die Uhr. Umgerechnet kommt man aber nur auf 19,67 Euro am Tag. Das sind 519,10 Euro im Monat, das geht sich nicht aus“, sagt die St. Marienkirchnerin.


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