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RIED. Für ihr Engagement im Bereich Mobilitätsmanagement erhielt die Stadtgemeinde Ried vom Umweltministerium eine Auszeichnung für Kompetenz im Klimaschutz.

Infrastruktur-Stadtrat Josef Heißbauer, Bürgermeister Bernhard Zwielehner, Vizebürgermeister und Verkehrs-Stadtrat Peter Stummer, Umwelt-Stadtrat Lukas Oberwagner präsentieren die Auszeichnung des Ministeriums. (Foto: Stadt Ried)

Im Zuge des diesjährigen Straßenbauprogrammes können zahlreiche Verbesserungen für die sanfte Mobilität, somit für Radfahrer und Fußgänger geschaffen werden.

70 Prozent der Wege werden mit dem Auto zurückgelegt

Wie auch in anderen Städten und Gemeinden werden die täglichen Wege hauptsächlich mit dem Pkw zurückgelegt (rund 70 Prozent), wobei aufgrund der kompakten Siedlungsstruktur in Ried auch viel zu Fuß erledigt wird (rund 17 Prozent). Um mehr Personen zur Nutzung nachhaltiger Mobilitätslösungen zu gewinnen, investiert die Stadtgemeinde gezielt in den Ausbau des Fuß- und Radwegenetzes.

Mobilitätskonzept

Die ersten Teilabschnitte aus dem Mobilitätskonzept können somit umgesetzt werden, unter anderem die Anbindung Voglweg – Kapuzinerberg. Durch die geplanten Maßnahmen können rund 3,5 Prozent der derzeitigen Pkw-Fahrten von weniger als fünf Kilometern auf den Radverkehr verlagert werden.

Der Stadt liegt auch die Berechnung von detaillierten Umwelteffekten durch den Radnetzausbau und das Fußverkehrskonzept vor.

Bei rund 2,86 zurückgelegten Wegen pro Werktag und Person können so im Zuge des Radnetzausbaus jährlich rund 15,5 Tonnen CO2 eingespart werden. Auch durch die konsequente Miteinbeziehung und Verbesserung der Fußwege können weitere Belastungen reduziert werden.


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