Projekt Brundibar geht weiter: Ab 11. September wird wieder geprobt
ROHRBACH-BERG. Beim grenzüberschreitenden Schulprojekt „Brundibar“ stand die Zeit etwas still und es konnten keine Proben stattfinden. Jetzt stehen aber die neuen Termine für die Aufführungen fest, am 11. September sollten in allen drei Ländern die Proben wieder beginnen.

Mit dem Erasmus+-Projekt nehmen Schüler der Gymnasien in Rohrbach, Krumau in Tschechien und Untergriesbach in Bayern ihre gemeinsame Vergangenheit in der NS-Zeit genauer unter die Lupe. Nach Exkursionen und Zeitzeugengesprächen wird die Aufführung der Kinderoper „Brundibar“ den krönenden Abschluss der zweijährigen Kooperation darstellen. Die Premiere wurde für den 27. September im Centro neu terminisiert, informiert Projektleiter Reinhold Neubauer. Darauf folgen eine Schülervorstellung im Centro (28. September) und Aufführungen in Hauzenberg (29. September) und in Krumau (22. Oktober).
„Aufgeben werden wir nicht“
Alles hängt natürlich von den zu diesem Zeitpunkt gültigen Corona-Bestimmungen ab, die in allen drei Ländern unterschiedlich sind. „Diese gilt es auch bei den bevorstehenden Proben zu berücksichtigen, die es ab 11. September wieder geben wird – mit unseren Profis Thomas Eckerstorfer vom NordwaldKammerorchester und Regisseur Rainer Vierlinger. Eins ist sicher, aufgeben werden wir nicht“, sagt Neubauer. Für die jungen Musiker und Darsteller ist es natürlich eine besondere Herausforderung, das bisher Geübte für die lange Zeit zu konservieren.
Kreative Arbeiten gingen weiter
In den letzten Wochen haben die Untergriesbacher Schülerinnen Emily Gottinger und Johanna Sickl das Layout des Theaterheftes gestaltet, das bei den Vorstellungen aufliegen wird. „Auf rund 60 A4-Seiten sind alle Aktivitäten, die Namen der Mitwirkenden, sowie viele Bilder wunderschön zusammengefasst. Für die beiden war es eine Abiturarbeit, für uns ist es eine große Freude“, sagt dazu der Projektleiter, der auch den Sponsoren aus dem Bezirk sehr dankbar ist.
Bei den Kunstprojekten und dem Bühnenbild unter der Leitung von Clemens Andel ist ebenfalls einiges weitergegangen. Davon kann sich dann jeder selbst bei den Vorstellungen überzeugen.








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