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BEZIRK ROHRBACH. Erstmals seit mehr als 14 Jahren ist die Zahl der Bevölkerung im Bezirk auf 56.946 Personen angestiegen. Hauptverantwortlich dafür sind laut Statistik Austria die Zuwanderer. 6,5 Prozent der hier lebenden Personen sind keine österreichischen Staatsbürger.

Die zahlenmäßig größten Zuwächse verbuchten die Gemeinden Rohrbach-Berg (plus 87 Personen, Bild), Putzleinsdorf (plus 58) und St. Martin (plus 44). (c) vowe

Erstmals seit 2002 (Quelle Statistik Austria) ist die Zahl der Einwohner im Bezirk Rohrbach von 56.413 auf 56.946 Personen wieder gestiegen. In absoluten Zahlen sind das 533 Menschen: Wie in allen Bezirken des Landes ist laut Statistik Austria vor allem die Zuwanderung ein maßgeblicher Faktor. Vor allem die derzeit rund 700 Flüchtlinge, die in den Gemeinden des Bezirkes untergebracht sind tragen dazu einen maßgeblichen Teil bei. Vor allem im Vorjahr ist ihre Zahl gestiegen. Auch Bundesweit waren laut Statistik Austria die Zuwächse vor allem bei Bürgern aus Syrien, Afghanistan und dem Irak besonders hoch. Abgesehen von den Flüchtlingen ist mit 6,5 Prozent die Zahl aller Personen mit ausländischer Staatsbürgerschaft im Bezirk weit hinter dem Bundeswert, der aktuell bei 14,6 Prozent liegt.

Mehr Geburten im Bezirk

Auch die steigende Geburtenrate trug zum Bevölkerungswachstum bei: Alleine im Landeskrankenhaus Rohrbach kamen im Vorjahr 577 Babys zur Welt. Ein Wert, der sogar die gesamte Geburts-Prognose des Landes Oberösterreich für den Bezirk überflügelte.

Schallmauer durchbrochen

Die Zahl der Einwohner stieg in 30 der insgesamt 40 Gemeinden. Die meisten Einwohner hat die Bezirkshauptstadt Rohrbach-Berg mit 5161 Personen. Hier verbuchte man auch zahlenmäßig, mit 87 Personen, den größten Anstieg. Die Tausender-Grenze konnten heuer die Gemeinden Niederkappel (1006 Einwohner) und Helfenberg (1004 Einwohner) überschreiten. Die wenigsten Einwohner hat mit derzeit 396 Personen die Gemeinde Afiesl. Aber: Hier sank die Zahl der dort lebenden Menschen in einem Jahr lediglich um vier Personen.


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