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ROHRBACH-BERG. Vor 2019 wird ein mögliches Bezirkshallenbad nicht realisiert werden können. Die SPÖ will das nicht hinnehmen und startet deshalb mit 1. August eine bezirksweite Kampagne, um Schwung in die Angelegenheit zu bringen. Für Arbeitskreisleiter und Standort-Bürgermeister Andreas Lindorfer geht diese Aktion allerdings ins Leere. Denn eine Machbarkeitsstudie mit Konzepterstellung wurde bereits beschlossen.

  1 / 2   Für das Bezirkshallenbad wurde eine Machbarkeitsstudie beschlossen, die den optimalen Standort und ein Konzept bringen soll. Foto: Rainer Sturm/pixelio.de

„Wir wollen den Menschen die Möglichkeit geben, der Forderung nach einer raschen Realisierung des Hallenbades mit ihrer Unterschrift Nachdruck zu verleihen“, begründet SPÖ-Vorsitzender Bgm. Dominik Reisinger den Vorstoß. Gefordert werden eine rasche Standort-Entscheidung, die Erstellung eines Betreiberkonzeptes, die Aufnahme von Finanzierungsgesprächen mit dem Land und die Einigung über eine gemeindeübergreifende solidarische Teilung der Folgekosten. Mit der Kampagne soll in jeder Gemeinde, bei Freibädern, Sommerfesten oder in Geschäften auf das Thema aufmerksam gemacht werden. Außerdem werden die befreundeten Organisationen eingebunden. „Der Pensionistenverband hat seine Unterstützung zugesichert, auch die Jugendorganisationen sind mit im Boot“, freut sich Reisinger.

Studie läuft bereits

Verwundert über diese Kampagne der SPÖ ist Rohrbach-Bergs Bürgermeister Andreas Lindorfer (VP). „In der Bürgermeisterkonferenz haben wir eine Machbarkeitsstudie beschlossen. Mit dieser soll zum einen der optimale Standort für das Bezirkshallenbad gefunden werden; zum anderen geht es darum, welches Angebot leistbar ist.“ Es soll sich auf jeden Fall vom bestehenden Hallenbad in Ulrichsberg abheben, so Lindorfer, aber ein zweites Aquapulco wird es nicht werden. Denn vom Land gibt es nur eine Förderung von 6,5 Millionen Euro. Die Gesamtkosten werden bei zehn bis zwölf Millionen Euro liegen.

Für die Folgekosten wurde bereits ein Finanzierungsmodell vorgestellt, das nach der Sommerpause im Arbeitskreis diskutiert werden soll. „Eigentlich haben wir vereinbart, zuerst zu arbeiten und dann der Öffentlichkeit die ersten Ergebnisse zu präsentieren. Bei so einem wichtigen Projekt soll es um die Sache gehen, nicht um Parteipolitik. Es wird ohnehin schon schwer genug, dieses Projekt erfolgreich umzusetzen“, wünscht sich der VP-Bürgermeister eine sachliche Zusammenarbeit.

Unterschriften können online unter www.rohrbach.spoe.at oder direkt bei allen SPÖ-Ortsparteivorsitzenden in den Gemeinden und im SPÖ-Bezirksbüro abgegeben werden.


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