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ROHRBACH-BERG. Bei einem Festakt mit Auma Obama erhielt die Neurowissenschafterin Livia Tomova das Stipendium „For Women in Science“ überreicht. Vergeben wurde dieses von L'Oreal Österreich und der UNESCO, die damit die wertvollen Verdienste von Frauen in der Wissenschaft würdigen und das weibliche Gesicht der Wissenschaft öffentlich ins Bewusstsein rücken wollen.

  1 / 5   Die Neurowissenschafterin Livia Tomova erhielt von Iris Rauskala, Sektionschefin im Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, das Stipendium überreicht. Foto: Nico Havranek

Gefeiert wurde im großen Festsaal der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, wo sich am Montag zahlreiche Gäste eingefunden hatten - zum einen, um die Festrede von Auma Obama (der älteren Halbschwester von US-Präsident Barack Obama) zu hören. Die kenianische Germanistin, Soziologin und Autorin ist Gründerin der Auma Obama Foundation Sauti Kuu (“Starke Stimmen“), die Kindern in Afrika die Möglichkeit geben will, ihr eigenes Leben selbst zu bestimmen.

Vor allem aber standen an diesem Abend die fünf aufstrebenden Grundlagenforscherinnen im Mittelpunkt. Die aus Rohrbach-Berg stammende Livia Tomova wurde für ihre Stress-Forschung ausgezeichnet, die sich mit den Auswirkungen von Stress auf soziale Kognition beschäftigt. Mit Hilfe des L'Oreal Österreich-Stipendiums will Tomova „die abschließenden Experimente für meine Forschungsarbeit durchführen.“


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