Neue Schul-Partnerschaft in Rohrbach ermöglicht frühzeitige Einblicke in Gesundheitsberufe
ROHRBACH-BERG. „Ich möchte Krankenschwester werden!“ Diesen Berufswunsch haben viele Jugendliche, doch was das genau heißt, davon können sie sich oft noch kein Bild machen. Hier hilft künftig eine Schulpartnerschaft zwischen der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege und der Höheren Lehranstalt und der Fachschule für wirtschaftliche Berufe in Rohrbach-Berg.

Jugendliche vor einem Schulwechsel und Eltern sehen sich einer wachsenden Zahl an Möglichkeiten zur Aus- und Weiterbildung gegenüber. Dabei ist es nicht immer einfach, die Übersicht zu wahren. Nahezu unmöglich ist es, in einem solch weit gefächerten Umfeld authentische Vorstellungen von den einzelnen Ausbildungen und Berufsbildern zu erlangen.
Breite Information für Schüler
Hier setzt die neue Schul-Partnerschaft an: Schnuppertage, Exkursionen und eine maßgeschneiderte Information durch die jeweiligen Bildungsberater werden Schwerpunkte bilden.
Die dreijährige Fachschule bereitet mit ihrer Vertiefung „Gesundheits- und Sozialkompetenz“ auf soziale Berufe vor - eine fachlich fundierte Grundlage für die nachfolgende Berufs- und Arbeitswelt.
An der HLW wird der Schwerpunkt „Aktives Gesundheitsmanagement“ geführt.
Wissen was einen erwartet
„Ein Ziel der Partnerschaft ist es, zu vermitteln, was nachgelagerte Gesundheits- und Krankenpflegeschulen von unseren Absolventen erwarten“, erklärt BBS-Direktor Roland F. Berlinger. Für ihn spiegeln sich Leitbegriffe seiner Schule auch in diesem Partnerschafts-Prozess wider: Durch Offenheit anderen Schulen gegenüber will er seinen Schülern Orientierung für deren künftige Ausbildung oder den späteren Beruf bieten. Den Absolventen der FW und HLW stehen ab 2018 an der Rohrbacher Krankenpflegeschule die Ausbildungsbereiche Pflegefachassistenz, Fach-Sozialbetreuung und Pflegeassistenz offen.
Sich früh kennenlernen
Ebenfalls glücklich mit der neuen Partnerschaft ist der Leiter der Gesundheits- und Krankenpflegeschule, Christian Peinbauer: „Unsere Berufsbilder sind aufgrund ihrer Komplexität und der spezifischen Anforderungen schwer in Kürze zu vermiteln. Zudem betrachten wir es als großen Vorteil, potenzielle Bewerber schon früh kennen zu lernen - und sie uns.“


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