Haus- und Medizintechniker: Die Allrounder des Rohrbacher Krankenhauses
ROHRBACH-BERG. Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr, sorgen 17 Mitarbeiter der Haus- und Medizintechnik im Landeskrankenhaus Rohrbach dafür, dass Ärzte, Pfleger und alle anderen Mitarbeiter ungehindert ihren Dienst verrichten können.

„Wenn bei einem Gewitter ein Stromausfall ist, dann ist ein Techniker drei Stunden lang im Haus unterwegs, damit alles wieder ordentlich läuft – vorausgesetzt, er muss wegen eines neuerlichen Stromausfalls nicht wieder von vorne anfangen“, erklärt der stellvertretende Leiter der Haustechnik, Roman Mayr, welch Herkulesaufgabe die Instandhaltung und Wartung des Gebäudekomplexes ist.
Dabei sind in der Haustechnik Allrounder gefragt, denn rund 20 Berufe sind unter den Haustechnikern vertreten, vom Installateur bis zum Tischler. Dabei verbraucht das Krankenhaus jährlich so viel Strom wie rund 650 Einfamilienhäuser und der Energieverbrauch entspricht dem von rund 450 Einfamilienhäusern.
Spannende Einblicke
Vergangene Woche hatten die Mitarbeiter des Krankenhauses selbst die Möglichkeit, bei einem internen Tag der offenen Tür alle Bereiche der Haustechnik kennen zu lernen und waren beeindruckt. Denn oftmals „übersieht“ man die dienstbaren Geister im Alltagstrubel des Krankenhauses. Im Zuge des Zu- und Umbaus am LKH Rohrbach wurde der Bereich Haus- und Medizintechnik in den Neubau übersiedelt. Für die Verwaltung entstanden neue Büroräume. Insgesamt wurden 2,3 Millionen Euro investiert.
Herausforderung MRT
Die nächste große Herausforderung steht aber schon an: Nächstes Jahr soll der Magnetresonanztomograph (MRT) Einzug halten. Dafür müssen erneut Räumlichkeiten zugebaut werden. „Insgesamt ist eine Investition von rund drei Millionen Euro nötig“, erklärt der kaufmännische Leiter Leopold Preining.


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