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ROHRBACH-BERG. Während die tägliche Arbeit im Rathaus voll angelaufen ist, wird im Archiv im Erdgeschoß des Gebäudes noch fleißig eingeräumt.

  1 / 3   13 Rollcontainer sowie die alten Schränke aus den Gemeindeämtern von Rohrbach und Berg bieten Platz für historische Unterlagen. 

Die bisher auf mehrere Orte verteilten Akten und Schriftstücke werden im Rathaus-Archiv ordentlich zusammengefasst. An die 100 m2 ist dieses groß und trotzdem fast schon wieder zu klein. „Es werden nicht nur Dokumente der letzten Zeit sicher verwahrt, sondern auch Schriftstücke der Kommune, die weit zurückreichen“, erzählt Anton Brand, der sich gemeinsam mit Bernhard Lanzerstorfer ehrenamtlich um das Archiv angenommen hat und viel Zeit in die Aufarbeitung und Sortierung der Dokumente steckt.

Geplagte Nachtwächter

So findet sich in den Unterlagen auch die Bitte der Nachtwächter Möstl und Gumpenberger vor 100 Jahren, die in der bitterarmen Zeit des Ersten Weltkrieges um etwas Holz und Winterkohle und um Erhöhung des Nachtwächter-Lohnes auf Grund der starken Geldentwertung angesucht haben. Das Ansuchen ist ihnen gewährt worden.

Einige dieser alten Dokumente der Ortsgeschichte wird Anton Brand auch in der Topothek veröffentlichen. Im Archiv der Stadtgemeinde werden außerdem sperrige Sachen, wie Säbel oder Langwaffen, verwahrt.


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