Wo Bürgern auch in Notsituationen schnell geholfen wird: Bezirkshauptmannschaft Rohrbach feiert Jubiläum
ROHRBACH-BERG. Mehr als eine Verwaltungsbehörde ist die Bezirkshauptmannschaft. Sie ist Anlaufstelle und Beratungsstelle für die Bürger im Bezirk - und das seit 150 Jahren. Zum Jubiläum werden interessante Einblicke gewährt.

Zweimal Hochwasser, einmal Schneedruck, den Flüchtlingsstrom durch den Bezirk und die Quartierssuche für Asylwerber: Für Bezirkshauptfrau Wilbirg Mitterlehner waren dies besondere Herausforderungen in den vergangenen 20 Jahren. Aber schon seit jeher galt die Bezirkshauptmannschaft als Anlaufstelle für die Bürger. „Wie kann man in Notsituationen möglichst rasch helfen - darum geht es“, sagt Mitterlehner, die 1998 zur ersten Bezirkshauptfrau Oberösterreichs bestellt wurde.
Kundenorientierter Nahversorger
1868 gilt als das Gründungsjahr der Bezirkshauptmannschaften als allgemeine Behörden der staatlichen Verwaltung. Heute sind diese kundenorientierte Nahversorger und kompetente Berater in verschiedensten Angelegenheiten. „Das Jubiläum ist gute Gelegenheit, um die Bedeutung der Behörde für die Region in den Vordergrund zu rücken“, weist Bürgermeistersprecher Wilfried Kellermann, Bürgermeistesr aus Ulrichsberg, auf die verbindende Funktion zwischen Bund, Land und Gemeinden hin. Noch dazu ist die Bezirkshauptmannschaft Arbeitgeber für über 100 Mitarbeiter.
Offene Türen am 28. September
Zum 150-jährigen Jubiläum präsentiert sich die BH Rohrbach und ihre Abteilungen bei einem Tag der offenen Tür. Es gibt Führungen, Vorträge, Info-Stände, Eltern-Beratung direkt vor Ort, Tipps für pflegende Angehörige und ein buntes Kinderprogramm. Weil Rohrbach ein sozialer Bezirk ist, wird auch eine Ausstellung des Arcus Sozialnetzwerks eröffnet, ebenso wie Wanderausstellungen.


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