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ROHRBACH-BERG. Mit Spreitzer und Schere umgehen können sie sicherlich im Schlaf, die 41 Feuerwehr-Teams aus drei Ländern, die am 20. und 21. September bei den Österreichischen THL-Tagen in Rohrbach-Berg ihre Leistungen zur Schau stellten. Erstmals wurde der Bewerb für technische Menschenrettung von der FF Rohrbach ausgetragen.

Foto: FF Rohrbach
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„Es ist alles wie geplant abgelaufen, und noch besser“, ist Rohrbachs Feuerwehrkommandant Martin Wakolbinger zurecht stolz auf die Leistungen seiner Mannschaft. Wie perfekt diese alles vorbereitet hatten, bewies alleine die Tatsache, dass man den Zeitplan bis auf zwei Minuten punktgenau einhalten konnte.

Die goldene Stunde

20 Minuten hatten die 41 Teams aus Deutschland, Tschechien und Österreich Zeit, im Rahmen eines Unfall-Szenarios eine Person aus einem Wrack zu retten. Diese 20 Minuten ergeben sich aus der „Golden Hour of Shock“ (Goldene Stunde des Schocks). Diese besagt, dass eine Person, die innerhalb einer Stunde nach einem Unfall im Krankenhaus versorgt werden kann, die beste Chance auf Heilung ohne Folgeschäden hat. 20 Minuten werden dabei für die Anfahrt der Rettungskräfte zum Unfallort kalkuliert, 20 Minuten für die Rettung aus dem Unfallfahrzeug und 20 Minuten für den Transport ins Krankenhaus.

Alle profitieren

Der Wettbewerb an sich stand für die teilnehmenden Teams jedoch nicht im Vordergrund. Viel eher steht das Voneinander-Lernen auch durch die gegenseitige Beobachtung und das Eintrainieren einer gewissen Routine bei den zahlreichen Übungen für den Wettbwerb im Vordergrund. Kommandant Wakolbinger ist beeindruckt: „Wenn du einmal mit einem vom THL-Team bei einem Unfall dabei bist, dann merkst du: Die greifen alleine schon die Gerätschaften ganz anders an und bleiben viel ruhiger. Davon profitieren wir als Feuerwehr, aber natürlich auch die geretteten Personen.“

Mit einer kameradschaftlichen Abschlussfeier im Rohrbach-Berger Feuerwehrhaus gingen die THL-Tage am Samstag Abend zu Ende.


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