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BEZIRK ROHRBACH. Die jährliche Sicherheitsbefragung der Bezirkshauptmannschaft zeigt eine weitere Steigerung des Sicherheitsgefühls in der Bevölkerung.

Wenig Straftaten und eine hohe Aufklärungsquote zeichnen den Bezirk aus. Dennoch ist Vorsicht geboten, aktuell etwa vor Dämmerungseinbrüchen. Foto: Alexander Kirch/Shutterstock.com

94 Prozent der Befragten gaben an, sich sicher bzw. sehr sicher zu fühlen. Am meisten tagsüber in der unmittelbaren Wohnumgebung. Der größte Unsicherheitsfaktor besteht wie schon in den vergangenen Jahren im Bereich von Bahnhöfen und bei Dunkelheit. Abgefragt wurden auch Maßnahmen, die das Sicherheitsgefühl steigern. Ein Drittel der Befragten nannte hier mehr Polizei auf den Straßen und bessere Beleuchtung. Ein Fünftel sieht den Selbstschutz als wichtig an, wie in der aktuellen Informationszeitschrift der BH Rohrbach zu lesen ist.

Wenig Straftaten, hohe Aufklärungsquote

Das Ergebnis der Sicherheitsbefragung fließt in die Planung von polizeilichen Maßnahmen ein. Bereits umgesetzte Maßnahmen werden auf ihre Wirksamkeit geprüft und Schlüsse für künftige Vorgangsweisen gezogen. Dank dieser Strategie liegt der Bezirk Rohrbach seit einigen Jahren im untersten Bereich bei der Anzahl der Straftaten. Bei der Aufklärungsquote hingegen ist der Bezirk Rohrbach im Spitzenfeld zu finden.

Frühe Dunkelheit lockt Dämmerungseinbrecher

Dennoch ist Vorsicht geboten – vor allem vor Einbrüchen, einem der häufigsten Kriminaldelikte in Österreich. 40 Prozent der Einbrüche finden von November bis Jänner statt, wenn die frühe Dunkelheit Dämmerungseinbrecher lockt (meist zwischen 17 und 21 Uhr). 30 Sekunden reichen, um eine ungesicherte Tür oder ein Fenster aufzuhebeln. Ein durchschnittlicher Einbruch dauert vom Eindringen bis zum Verlassen des Objekts mit der Beute drei bis sieben Minuten. Schutz bietet etwa eine zuverlässige Alarmanlage, von der sich ein Großteil der Einbrecher abschrecken lässt. Ebenso senken viel Licht (innen und außen), Bewegungsmelder, Mauern und Zäune ums Grundstück und Aufmerksamkeit, was die Nachbarschaft angeht, das Einbruchsrisiko.

Mehr Selbstschutztipps gibt es vom oö. Zivilschutzverband unter www.zivilschutz-ooe.at.


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