Stille Felder und Wiesen: 540 Imker im Bezirk setzen sich für Bienen ein
BEZIRK ROHRBACH. Am 20. Mai ist Weltbienentag. Einmal mehr steht an diesem Tag im Fokus, dass es auf Wiesen und Feldern immer stiller wird. Biene, Vogel, Schmetterling & Co finden dort oft keine Lebensgrundlagen mehr. Bei uns im Bezirk stellen sich 540 Imker gegen diese Entwicklung, die den Insekten und Bienen immer weniger Lebensraum lässt.

Die Auslöser für diese Entwicklungen sind komplex. Vor allem der Verlust an Boden, vielfältigen Nahrungsquellen und Nistplätzen, die Belastung durch Pestizide und Parasiten, aber auch der Klimawandel sind wichtige Faktoren. Mit Stand Dezember 2019 setzen sich im Bezirk Rohrbach 540 Imker für die Bienen und Insekten ein. In ganz Oberösterreich gibt es 8.110 Imker, die in 257 Ortsvereinen tätig sind. Sie garantieren, dass Oberösterreich aufblühen kann und leisten damit einen immensen Beitrag zur Landschaftspflege.
Erhalt des Ökosystems
„Ohne das großartige Engagement unserer Imker wäre es schon sehr still auf unseren Wiesen und Feldern. Sie produzieren mit ihren Bienen nicht nur schmackhaften Honig und sichern unsere Lebensmittelgrundlage, sie tragen auch zur Information über die Wunderwelt der Bienen – von der Honigbiene bis zu den hunderten Wildbienen – bei. Mit dem Kauf von heimischen Honig kann jeder auch einen kleinen Teil zum Erhalt unseres Ökosystems leisten. Ich möchte den Weltbienentag am 20. Mai zum Anlass nehmen, um Danke bei unseren Imkerinnen und Imkern für die geleistete Arbeit zu sagen“, so Landesrat Stefan Kaineder abschließend.


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