ROHRBACH-BERG. Den heutigen internationalen Tag der Pflegenden nimmt das Krankenhaus Rohrbach zum Anlass, um die Leistungen seiner Pflege-Mitarbeiter in den Vordergrund zu rücken. Denn ohne diese Berufsgruppe wäre ein reibungsloser Ablauf in einem Krankenhaus nicht möglich.
Das Rollenbild der Pflegekräfte in einem Spital hat sich in den vergangenen Jahren stark verändert: Waren die „Schwestern“ im klinischen Alltag früher vor allem eine Unterstützung für Ärzte, tragen sie heute ein hohen Maß an Eigenverantwortung. Im LKH Rohrbach stehen rund 300 engagierte Frauen und Männer aus dem Bereich Pflege bereit, um den jährlich 11.500 stationären und knapp 85.000 ambulanten Patienten beste pflegerische Versorgung zu bieten. „Unser Pflegepersonal arbeitet jeden Tag sehr eng vernetzt in einem interdisziplinären Team und muss dabei ein großes theoretisches und praktisches Wissen in unterschiedlichsten Bereichen einsetzen“, sagt Pflegedirektorin Gertrude Schmitzberger. Sie weiß, dass diese Berufsgruppe auch bei Fragen, Unsicherheiten oder Ängsten meist als erste Anlaufstelle im Krankenhausalltag fungiert. Erste Ansprechperson für Patienten Während sich die Anforderungen an pflegende Mitarbeiter im Laufe der Zeit sehr verändert haben, ist die soziale Kompetenz zentraler Bestandteil der Arbeit geblieben. „Es geht nicht nur um planmäßiges Blutdruckmessen und das Aufhängen und Wechseln von Infusionen“, betont Schmitzberger, „Pflege bedeutet auch eine zwischenmenschliche Beziehung zu den Patienten herzustellen, Ihnen die Angst zu nehmen und sie in einer für sie ungewissen Situation zu unterstützen.“
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