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ROHRBACH-BERG. Zuhören, hinhören, einander kennenlernen: Diese Gelegenheit nutzten am Mittwoch viele Mitarbeiter aus den Dekanaten Altenfelden, Sarleinsbach und St. Johann und kamen beim Regionaltreffen mit Bischof Manfred Scheuer ins Gespräch.

  1 / 9   Mitarbeiter in den Pfarren machten sich mit Bischof Manfred Scheuer auf den Weg. Foto: Diözese Linz/Haijes

Gleich zu Beginn des Regionaltreffens stand eine kurze Wallfahrt auf den Maria-Trost-Berg. In der dortigen Wallfahrtskirche befindet sich eine der fünf Pforten der Barmherzigkeit im heurigen Jahr der Barmherzigkeit. Gemeinsam mit Bischof Scheuer, Abt Martin Felhofer und vielen seiner Mitbrüder aus dem Stift Schlägl sowie Abt Reinhold Dessl vom Stift Wilhering wanderten rund 50 Pilger auf dem Rundweg zur Wallfahrtskirche und wieder zurück zum Pfarrhof Rohrbach.

Für Bischof Scheuer ist Maria Trost nicht unbekannt, weil die Kirche auch für die Bewohner seines Heimatortes Haibach ob der Donau ein beliebtes Wallfahrtsziel ist. „Besonders am Samstag vor Schulbeginn“, wie er anmerkte.

„Ein Schatz, ohne den wir vieles ärmer wären“

Beim anschließenden ersten Teil des Begegnungsnachmittages waren Dechanten, Priester, Diakone, Jugendleiter, Pastoralassistenten, Pfarrassistenten, Mitarbeiter aus der Betriebsseelsorge und der Regional-Caritas usw. anwesend. Alle drei Dekanate Altenfelden, Sarleinsbach und St. Johann sind von den männlichen Ordensgemeinschaften geprägt. Der Bischof zeigte sich dankbar für diese Ordensgemeinschaften in der Diözese Linz: „Die Männerorden tragen die Seelsorge wesentlich mit, auch in den Pfarren. Das ist ein Schatz, ohne den wir um sehr vieles ärmer wären.“

Später stießen Mitglieder des „erweiterten Dekanatsrats“ dazu: dazu gehören Pfarrgemeinderats-Obleute, Mitglieder von Seelsorgeteams, Vertreter der Katholischen Aktion, Religionslehrer, Leiter von Caritas-Kindergärten. Diese bezeichnete Scheuer als „Mitliebende Gottes“, die in kleinen Dingen Antwort auf Gottes Liebe geben.

Was die Seele nährt

Beim abschließenden gemeinsamen Gottesdienst in der Pfarrkirche Rohrbach ging er der Frage nach, was Leib, Seele und Geist nährt. Einseitige, falsche Ernährung könne krank machen - das gelte auch für geistige Nahrung. Wichtige Seelen-Nahrung sind für ihn die Freude am Schönen und die Freundschaft von Menschen, die „meine Licht- und Schattenseiten kennen und trotzdem zu mir stehen“, Stille und Gebet. Außerdem brauche die Seele Hoffung und Zuversicht.


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