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ROHRBACH-BERG. Nur mühsam kommt die heurige Grillsaison in die Gänge. Wenn es aber das Wetter zulässt, dass der Grill angeworfen wird, sollte dies auch ein gesunder Genuss sein. Günter Hehenberger, Koch im Rohrbacher Krankenhaus, verrät, wie es gelingt.
 

"Grillen soll ein Genuss sein, kein hastiger Ersatz fürs Kochen", sagt LKH-Koch Günter Hehenberger. Foto: gespag

Das Wichtigste: sich Zeit nehmen fürs Grillen. „Grillen sollte kein hastiger Ersatz fürs Kochen sein“, sagt der LKH-Koch, der gleichzeitig rät, zu hochwertigen Lebensmitteln und gesunden Zutaten zu greifen. Fürs Anheizen gilt: Keinen Spiritus oder Benzin verwenden. „Diese Substanzen verderben den Geschmack den Grillguts und enthalten gesundheitsgefährdende Stoffe“, erklärt Günter Hehenberger. Mit dem Grillen sollte erst begonnen werden, wenn die Holzkohle mit einer weißen Ascheschicht überzogen ist. So schließen die Fleischporen rasch und der Saft bleibt erhalten. Während die Holzkohle zur Weißglut gelangt, kann schon mal der Salat zubereitet werden.

Nur Marinade-Öle verwenden, die auch für erhöhte Temperaturen geeignet sind (etwa Raps- oder Erdnussöl). „Keinesfalls kaltgepresste Öle verwenden“, sagt der Experte. Damit kein Fleischsaft in die Glut tropft, empfiehlt Hehenberger Grilltassen. „Beim Verbrennen des Fleischsaftes entstehen Stoffe, die krebserregend sein können. Auch bei gepökeltem Grillgut, wie Schinken oder Geselchtem, können beim Grillvorgang aus dem im Pökelsalz enthaltenen Nitrit krebserregende Stoffe entstehen“, weiß der Koch.

Salate und Gemüse nicht vergessen

Als echte Bereicherung und leichte Alternative zu deftigen Steaks sollten saisonale Salate und Gemüse vom Grill nicht fehlen. Zucchinischeiben, Tomate, mit Schafkäse gefüllte Paprika, Zwiebeln, Mais, Folienkartoffeln - möglich ist, was schmeckt. „Beim Gemüse-Grillen sollte eine direkte Hitzeeinwirkung vermieden werden“, rät Günter Hehenberger. Vor allem Sorten, die viel Wasser in sich haben, eher am Rand des Grills platzieren - so verlieren diese nicht zu viel Wasser und werden nicht matschig.


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