SMW bleibt starker Partner der heimischen Wirtschaft
ROHRBACH. Durch klare Abgrenzung von den Turbulenzen am österreichischen Bankensektor und durch eine „konservative Kreditpolitik“ bleibt die Sparkasse Mühlviertel West weiterhin auf solidem Gewinnkurs.

„Wir begleiten die Menschen mit hoher Sorgfalt und schauen was möglich ist – und was nicht. Ein wenig Konservativität schadet da nicht“, sagte SMW-Vorstandsvorsitzender Klaus Klopf beim Bilanz-Gespräch. Die Kernkapitalquote von knapp 18 Prozent unterstreicht die solide Kapitalbasis der SMW, deren Einzugsgebiet sich über den ganzen Bezirk Rohrbach und Teile von Urfahr-Umgebung erstreckt. Die Gesamt-Eigenmittelquote beträgt 18,84 Prozent und überschreitet das gesetzliche Erfordernis von 8% ganz deutlich. Deshalb ist auch keine Kreditklemme erkennbar. Im Gegenteil: 60 Millionen Euro sollen heuer wiederum für Investitionen in der Region zur Verfügung stehen. „Wir halten unser Versprechen, die Wirtschaft und Private zu unterstützen“, so Klopf. Die Sparkasse Mühlviertel West ist etwa Finanzpartner des Stiftes Schlägl, das derzeit eine neue Verwaltungszentrale errichtet, von einem Gebraucht-LKW-Händler in Hörsching, der seine Wurzeln in Sarleinsbach hat (MG Handel), von Next Generation Recyclingmaschinen in Feldkirchen, oder der gesamten empire-Gruppe. Das vorläufige Jahresergebnis 2014:Kundeneinlagen: 457 Millionen Euro (Vorjahr 434 Millionen Euro) Kundenausleihungen: 364 Millionen Euro (Vorjahr 338 Millionen Euro)Bilanzsumme: 565 Millionen Euro(Vorjahr 528 Millionen Euro) Nettozinsertrag: 9,9 Millionen (Vorjahr 9,0 Millionen Euro) Betriebsergebnis: 3,6 Millionen Euro (Vorjahr 3,6 Millionen Euro) Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT): 2,5 Mio. Euro (Vorjahr 3,1 Millionen Euro) Kernkapital: 46,2 Mio. Euro (Vorjahr 45,4 Mio. Euro)


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