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Leserartikel Christian Hartl, 19.10.2015 11:31

BEZIRK ROHRBACH. Warum das heimische Gesundheitssyem das Vermögen der Österreicher ist und dass man die optimale Versorgung für alle durch bessere Vorsorge-Angebote sicherstellen kann, verriet Martin Schaffenrath, stellvertretender Vorsitzender des Hauptverbandes.

  1 / 4   WKO-Bezirksobmann Herbert Mairhofer (l.), Präsident Rudolf Trauner und Martin Schaffenrath, stellvertretender Vorsitzender des Hauptverbandes. Fotos: fell

Eigentlich hätte beim Wirtschaftsempfang ein anderer Gast am Podium stehen sollen: Peter McDonald, der bisherige Vorsitzende des Hauptverbandes der Sozialversicherungen war auf den Einladungen angekündigt. Weil dieser am selben Tag zum Generalsekretär der VP ernannt wurde und deswegen Interviews geben musste, kam Stellvertreter Martin Schaffenrath in die Wirtschaftskammer Rohrbach. Dieser rührte in seinem Referat über das Gesundheitssystem vor allem für die Präventionsmedizin die Werbetrommel. Bedenkt man, dass zum Beispiel eine Bypass-Operation mit allen Begleiterscheinungen 30.000 Euro kostet und ein Mindestbeitragszahler rund 83 Jahre bräuchte um diese zu finanzieren, wird klar dass die Reparaturmedizin in Zukunft nur schwer zu finanzieren ist. „Wir müssen wegkommen von der Vorstellung, dass wir mit unserem Körper alles machen können, weil der Arzt eh alles richtet“, bringt er seine Botschaft auf den Punkt. Beispielsweise teure Medikamente sind ausschlaggebend, dass die Finanzierung eine immer größere Herausforderung wird.

Lob für GesundheitssystemTrotzdem ist das heimische Gesundheits-System weltweit sehr gut aufgestellt: Zehn von zehn Bürgern werden in unseren Breitengraden so medizinisch versorgt. In den USA sind nur drei von zehn Bürgern abgesichert. Im Bezirk Rohrbach gibt es derzeit 2422 Unternehmer, etwa 900 davon beschäftigen Arbeitnehmer und sind zum Großteil in der Kategorie bis 19 Mitarbeiter zu finden.<


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