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ROHRBACH-BERG. Gedanken über die Zukunft der Rohrbacher Wirtschaft hat sich der Bezirksstellen-Ausschuss bei einem Strategien-Workshop gemacht.
 

Die Rohrbacher Wirtschaftsvertretung mit Herbert Mairhofer und Klaus Grad (5. und 4. v.l.) an der Spitze hat Schwerpunkte für die Zukunft festgelegt. Foto: andares.at

„Der Bezirk Rohrbach ist dank der kleinen Strukturen solide aufgestellt. Von unseren 930 Arbeitgeber-Betrieben beschäftigen 90 Prozent ein bis 19 Mitarbeiter. Das sichert Stabilität“, betonen die beiden WK-Chefs Herbert Mairhofer und Klaus Grad. Für die Zukunft der Rohrbacher Wirtschaft bis 2020 hat sich der WK-Bezirksstellenausschuss einige Schwerpunkte gesetzt. Unter anderem gehört dazu die Unternehmer-Kompetenz zu steigern und das Image der Arbeitgeber- und Ausbildungsbetriebe im Bezirk zu stärken. Um die Fachkräfte im Bezirk zu halten, will man Programme gegen Abwanderung und für Zuwanderung forcieren. Die Mein Job Rohrbach-Kampagne etwa hat sehr gut eingeschlagen: „Es gibt nicht nur viele Zugriffe auf der Homepage, sondern auch konkrete Umsteiger, die zurückkommen“, bestätigt Bezirksstellenleiter Grad.

Ergänzend werden Schule und Wirtschaft noch besser verzahnt und vernetzt. Denkbar sind auch neue Modelle, wie etwa die Bioschule Schlägl schon vorzeigt. „Solche Modelle für Matura mit Lehre und einer verkürzten Lehrzeit für Schulabsolventen brauchen wir“, ist WK-Bezirksstellenobmann Mairhofer überzeugt, „das hilft den Unternehmern und den Jugendlichen.“ Mairhofer weist in diesem Zusammenhang auch gleich auf die erfolgreiche Veranstaltung „Fahr nicht fort, lern im Ort“ hin: Diese findet heuer am 27. November im Centro Rohrbach statt.

Breitband ausbauen, Arbeitszeit flexibilisieren

Was die Rohrbacher Wirtschaft außerdem  braucht, ist eine gute Infrastruktur – das betrifft sowohl die Straßen, als auch eine leistbare Breitband-Versorgung bis zu 100 Mbit flächendeckend.  

Derzeit beschäftigt viele heimische Unternehmer auch das Arbeitszeitgesetz, das maximal zehn Stunden erlaubt. „Wir brauchen hier mehr Möglichkeiten, um die Arbeitszeiten flexibler gestalten zu können“, fordern Grad und Mairhofer.


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