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Während heuer der Winter erst spät in die Gänge kommt, schaute es im Jahr 2000 ganz anders aus: In KW 3 berichteten wir über Winterstürme und Schneeverwehungen, die das Obere Mühlviertel teilweise lahm legten. Das Schneechaos bereitete den Gemeinden zusätzlich finanzielle Probleme.

Straßenmeistereien und Gemeinden hatten Anfang 2000 mit einem enormen Schneechaos zu kämpfen. Foto: Weihbold

Im Jänner 2000 hatten die Räumkommandos Großeinsatz: Praktisch rund um die Uhr kämpften Straßenmeistereien und Gemeinden gegen die enormen Schneemassen und die teils meterhohen Verwehungen an. Schuld daran war ein Sturmtief, das aus Nordwesten über die Region hereinzog und jede Menge Schnee und Stürme mit Windspitzen von mehr als 100 km/h mitbrachte. Über Radio wurden alle Autofahrer aufgefordert, nicht unbedingt notwendige Fahrten zu unterlassen. In vielen Schulen wurde der Unterricht abgesagt, auch Kindergärten und öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen.

Der strenge Winter schlug auch finanziell zu: Das Chaos sprengte vor allem in finanziell schwachen Gemeinden die knappen Budgets. Wie in den Tips (damals noch Bezirksmagazin Rohrbach + Urfahr-Umgebung) in der KW3/2000 zu lesen war, verzeichnete etwa die Gemeinde Vorderweißenbach bis Mitte Jänner schon Winterdienstkosten von mehr als 800.000 Schilling.

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