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BEZIRK ROHRBACH. Wenn es um Kinderbetreuung geht, sind es nach wie vor Frauen, die den größten Teil der Familienarbeit leisten und nach einer Geburt zu Hause bleiben und oft viele Jahre teilzeitbeschäftigt arbeiten. Dasselbe gilt, wenn pflegende Angehörige zu betreuen sind. Diese Jahre mit schlechterem Verdienst wirken sich aber nachteilig auf die Pensionshöhe aus - vor allem seit Inkrafttreten des 40-Jahre-Durchrechnungszeitraums der Pensionsreform.

Die Grüne-Politikerinnen Maria Buchmayr (r.) und Ulrike Schwarz setzen sich für Fairness in allen Bereichen ein. Foto: Gahleitner

„40 gut bezahlte Jahre sind gerade für Frauen schwer zu erreichen. Diese systematische Benachteiligung muss dringend korrigiert werden“, fordern die Grüne-Frauensprecherin Maria Buchmayr und Bezirkssprecherin LAbg. Ulrike Schwarz. Die Grünen stellen deshalb Initiativanträge zur vollen Anrechnung und höheren Bewertung von Kindererziehungszeiten und Pflegezeiten. „Frauenpolitik muss sich an der Lebensrealität orientieren und Mütter wollen sich eben Zeit nehmen, um zu Hause beim Kind zu bleiben. Diese wertvolle Erziehungsarbeit darf nicht zum finanziellen Nachteil werden. Ebenso wenig wie die Betreuung von Eltern oder Schwiegereltern, die großen gesellschaftlichen Wert hat“, sind sich die Beiden einig.

Bei der nächsten Landtagssitzung Anfang Juli werden die Anträge diskutiert. Buchmayr und Schwarz sind zuversichtlich, dass dabei auch eine Bundes-Resolution verabschiedet wird.


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